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Montag, 27. April 2020

und wenn du denkst ...

"sag mal, bin ich eigentlich der einzige verrückte hier?" stellt sich raus


nein. bist du nicht. ein neuer eintrag unter blog & roll (germanradio) und einer, alldiweil wirklich schon so was teil der physischen familie der teemenschinnen, unter blog family (künstlergedanken).

ich ahne, so hyperaktiv gerade einige sind und voller pläne und absichten, daß sich das in der kommenden zeit auswachsen wird.

jetzt freu ich mich aber erst mal drauf, die neue archive.org seite von germanradio zu inspizieren und ahne: das wird mich verdammt happy machen, noch so zwei verrückte.

Sonntag, 19. April 2020

ein "bißchen" was zum hören



 (audio)
Wir sitzen in der Falle und wollen es nicht wahrhaben. Unsere politischen Konzepte sind zum Scheitern verurteilt. Wir werden da nur herauskommen, wenn wir bei uns selbst und unseren Neugeborenen anfangen. So lautet die radikale Aussage des Psychotherapeuten und Naturforschers Wilhelm Reich. Seinen Kultstatus hat der Entdecker der „Orgonenergie“ heute verloren. Die Dringlichkeit seiner Fragen und die Originalität seiner Ansätze bleiben. Vor allem sein Projekt aus dem Jahr 1949, das bis heute uneingelöst ist: „Die Kinder der Zukunft“.
 und, naja, das wird jetzt ein bißchen der "overkill", aber ... essentiell




Die Produktion des Hörspiels „Die Enden der Parabel“ nach dem Roman des amerikanischen Schriftstellers Thomas Pynchon ist in jeder Hinsicht ein Großprojekt. Erstmalig hat der Autor einer Bearbeitung seines Opus Magnum zugestimmt. In der Regie von Klaus Buhlert ist ein fast 15-stündiges, hochkarätig besetztes Hörspiel entstanden. Die Radiopremiere im Deutschlandfunk startet mit einer großen Pynchon-Radionacht vom 18. auf den 19.April 2020.

du kannst dir natürlich auch die 8 stunden "One World: Together At Home" ansehen. [zu spät, der rest liegt hier]

Adam Lambert, Andra Day, Angèle, Anitta, Annie Lennox, Becky G, Ben Platt, Billy Ray Cyrus, Black Coffee, Bridget Moynahan, Burna Boy, Cassper Nyovest, Charlie Puth, Christine and the Queens, Common, Connie Britton, Danai Gurira, Delta Goodrem, Don Cheadle, Eason Chan, Ellie Goulding, Erin Richards, FINNEAS, Heidi Klum, Hozier, Hussain Al Jasmi, Jack Black, Jacky Cheung, Jack Johnson, Jameela Jamil, James McAvoy, Jason Segel, Jennifer Hudson, Jess Glynne, Jessie J, Jessie Reyez, John Legend, Juanes, Kesha, Lady Antebellum, Lang Lang, Leslie Odom Jr., Lewis Hamilton, Liam Payne, Lili Reinhart, Lilly Singh, Lindsey Vonn, Lisa Mishra, Lola Lennox, Luis Fonsi, Maren Morris, Matt Bomer, Megan Rapinoe, Michael Bublé, Milky Chance, Naomi Osaka, Natti Natasha, Niall Horan, Nomzamo Mbatha, P.K. Subban, Picture This, Rita Ora, Samuel L Jackson, Sarah Jessica Parker, Sebastián Yatra, Sheryl Crow, Sho Madjozi, SOFI TUKKER, SuperM, The Killers, Tim Gunn, Vishal Mishra, Zucchero.
und dann: die Rolling Stones, Paul McCartney, Elton John und und und

ist natürlich das eine, es im nachhinein zu sehen oder seinen enkeln sagen können: "ich war dabei" ;)

und:
The Story goes like this: 1956 versuchte Karlheinz Stockhausen im „Gesang der Jünglinge“ Dystopie und Utopie zu vereinen. Eine der vielen Legenden um dieses Kunstwerk könnte lauten, dass der Komponist aus der Schwärze seiner eigenen Kindheit und den Flammen des Holocaust einen Lobgesang auf den Herrn erschaffen wollte und dazu die Unschuld des Knabengesangs mit elektronischer Musik verschmolz.
Doch, so betonte der Schöpfer des Kunstwerks selbst, ging es beim „Gesang der Jünglinge“ im Feuerofen nicht um den Inhalt, sondern um das rituelle Moment der Sprache. Sein selbst proklamiertes Ziel war, mit einer 5-Kanal-Klangmaschine die damaligen Mono-Hörgewohnheiten signifikant zu erweitern – und was könnte sich besser dazu eignen, als seine Installation im Kölner Dom zu Ehren Gottes erklingen zu lassen. Visionär, provokant, kalkuliert? Wie dem auch sei. Das Werk wurde seitens der Kirchengemeinde als „zu denaturiert“ abgelehnt. Auch diese Erfahrung dürfte Stockhausen 1971 zu einer seiner klügsten Thesen geführt haben: „Change the method! – New methods change the experience. New experiences change man.“
drüben beim radiohörer in beiden versionen, normal und 3D
 
damit ist die corana-pause doch sinnvoll angefüllt, oder?

Dienstag, 12. März 2019

neu im schatzkästlein: zappa, krautrock, hippies und das kalenderblatt

auf archive.org sind jetzt die [krautrockbox], die [ZappaBox],  die ["hippies & drogen"-Box], die [Überraschungsbox] mit mixed pickles und vor allem die "kalenderblätter" online.

das sind kurze features zu einem tag in der geschichte, einem ereignis, geburts- oder todestag. die sammlung ist nach datum sortiert und in jahrhunderte gegliedert, ab dem 19. jahrhundert in jahrzehnte,

die sind zu umfangreich (60GB), als daß ich sie hier oder bei reddit ausführlich auflisten könnte. also behelfe ich mir mal mit einem index und wünsche viel vergnügen beim stöbern ;)

supersymbolbild von moebius

Montag, 4. März 2019

aus den archiven: schatzkästlein reloaded & extented vol 1

ich bin ja - zugegebenermaßen - eher einer von den ängstlichen. aber, was raus muss, das muss ja raus. zb. die dlf soundcheck sammlung, die ich - seit und solange es ihn gab - hamstermäßig wie ich nun mal bin zwischen 1992 und 2013 zusammengestellt habe.

bei reddit - konkret im /r/dasohristderweg subreddit - existiert schon länger das "schatzkästlein". dort gibt es seit heute zu den bislang dort abgelegten features etc seit gestern den anfang dieser sammlung


Montag, 3. September 2018

Hörspielserie "Brüder": Wie Menschen zu Bestien werden

artikel im spiegel



BRÜDER (1/26): Die Wiege der Revolution



1757-1774: Sie kommen aus bescheidenen Verhältnissen und tristen Provinzkäffern. Aber sie werden die Welt verändern: Maximilien Robespierre, Georges-Jacques Danton und Camille Desmoulins. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018


BRÜDER (2/26): Die erste Lektion - Kränkung, Ehrgeiz, Revolte



1775-1778: Hungersnöte plagen Frankreich, während König und Adel prassen. Aber in den Schülern Danton, Desmoulins und Robespierre erwacht der Geist des Widerstands. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (3/26): Erste Schritte in die Welt



1780-1786: Paris - Danton macht sich einen Namen und Camille Desmoulins einen skandalösen Ruf. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018 

BRÜDER (4/26): Amour fou und moralische Skrupel



1786-1787: Desmoulins verfällt einer hoffnungslosen Leidenschaft, während sein Freund Robespierres an den eigenen moralischen Ansprüchen zu zerbrechen droht. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018 

BRÜDER (5/26): Leere Kassen und große Träume



1787-1788: Frankreich ist bankrott, Danton hochverschuldet und Robespierre droht in der Provinz zu verarmen. Alle sehnen den großen Befreiungsschlag herbei… // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (6/26): Brandreden und Intrigen



1788- 1789: Der gewissenhafte Robespierre wird als Abgeordneter nach Versailles geschickt. Desmoulins erregt mit seinen aufwieglerischen Reden Aufsehen - und das Interesse mächtiger Strippenzieher. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (7/26): Zu den Waffen!



Mai-Juli 1789: Während die Abgeordneten debattieren und paktieren, erobert die Gewalt die Straße. Mittendrin: Camille Desmoulins. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (8/26): Der Sturm auf die Bastille



Juli –Oktober 1789: Die Bastille fällt und mit ihr das alte System. Es ist die Stunde von Danton und Desmoulins, den neuen Köpfen der Revolution. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (9/26): Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit



1789-1790: Jeder der drei geht seinen Weg - als Radikaler, Pragmatiker oder Moralist der Revolution. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (10/26): Das Leben für die Revolution!



1791: Camille findet endlich sein Liebesglück. Aber größeres Unheil droht: Jenseits der Grenzen rüsten die Feinde der Revolution, und König Louis XVI. will zum Gegner überlaufen. Braucht Frankreich noch einen König? // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (11/26): Der Feind im Innern



1791-1792: Die Nationalgarde schießt auf die Massen. Danton, Desmoulins und Robespierre geraten in Gefahr. Die Revolution schwankt. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (12/26): Die ersten Köpfe rollen



Frühjahr 1792: Auch wenn Robespierre wie Danton sich dagegen stellen: Der Krieg wird erklärt und die Guillotine beginnt ihre blutige Arbeit. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (13/26): Die Lunte brennt



Sommer 1792: Der entscheidende Kampf zwischen den Anhängern des Königs und denen der Republik steht bevor. Paris hält den Atem an. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (14/26): Wer Paris gewinnt, gewinnt Frankreich



August 1792: Der Königspalast wird gestürmt und der König abgesetzt. Und in aller Munde ein Name: Danton. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018 

BRÜDER (15/26): Die Septembermorde



August - September 1792: Robespierre wittert überall Verschwörungen. Danton klettert erneut die Karriereleiter nach oben. Und geht dafür über Leichen. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (16/26): Auf dem Weg zum Gipfel der Macht



September - November 1792: Danton kauft Frankreich einen Sieg auf dem Schlachtfeld. Unterdessen beginnt Robespierre die Säuberung der Revolution. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (17/26): Fallstricke und Fluchtphantasien



1792/1793: Danton erhält einen Erpresserbrief und gerät in Bedrängnis. Kann er seinen Untergang abwenden? // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018 

BRÜDER (18/26): Louis muss sterben...



Januar - März 1793: Louis XVI. wird hingerichtet. Danton fordert ein Revolutionstribunal, um alle Feinde der Revolution zu verfolgen. Ein fataler Schritt... // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (19/26): Reden um Leben und Tod



März bis Mai 1793: Ein unerbittlicher Richtungsstreit zwischen Radikalen und Gemäßigten entbrennt. Wer den Kampf um die öffentliche Meinung verliert, zahlt mit dem Leben. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018 

BRÜDER (20/26): Öl ins Feuer



Mai/Juni 1793: Die Ermordung des radikalen Revolutionärs Jean-Paul Marats schürt den Hass. Der Märtyrerkult der Revolution beginnt. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (21/26): Die Terrorherrschaft



Juli - September 1793: Robespierre erklimmt den Gipfel der Macht, den „Wohlfahrtsausschuss“. Doch statt Wohlfahrt wird Terror zum Ziel der Politik. Die Angst wird ein ständiger Begleiter. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018 

BRÜDER (22/26): Die Revolution frisst ihre Kinder.



Oktober/November 1793: Die Guillotine verrichtet Akkordarbeit. Danton und Desmoulins wollen das sinnlose Morden stoppen. Können Sie Robespierre davon überzeugen? // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018 

BRÜDER (23/26): Revolution oder Freundschaft?



Dezember 1793: Camille Desmoulins stellt sich offen gegen den Terror. Und damit gegen Robespierre. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (24/26): Der Dolchstoß



Januar - März 1794: Robespierre zögert, gegen seinen besten Freund Camille und Danton vorzugehen. Bis er von einer fatalen Beschuldigung erfährt... // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (25/26): Der Prozess



März - April 1794: Robespierre unterschreibt den Haftbefehl gegen Danton und Desmoulins. Es beginnt ein Prozess, in dem nochmal alles auf dem Spiel steht. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018

BRÜDER (26/26): “Zeigen Sie der Menge meinen Kopf.“ - Danton



April 1794: Der Prozess erweist sich als abgekartetes Spiel. Das Rad der Revolution dreht sich unerbittlich weiter. // Von Hilary Mantel / Hörspielserie von Walter Adler / Übersetzung aus dem Englischen: Kathrin Razum und Sabine Roth / Musik: Pierre Oser / WDR 2018 

Sonntag, 8. Oktober 2017

moebius am sonntag



dazu zwei feature-empfehlungen von herzen

Ulfried Geuter: Aufmerksam für die Gegenwart
Die neue Achtsamkeitswelle in der Psychotherapie

Sich selbst annehmen, akzeptieren was ist, loslassen. Wache Aufmerksamkeit spielt in der Psychotherapie wieder eine Rolle: Ulfried Geuter zeigt, ob dieser Ansatz hilfreich ist.

Wege aus der Überanpassung  
Die Arbeit mit dem inneren Kind

Während des Heranwachsens lernen wir alle uns anzupassen und unpassende Gefühle wegzuschieben. Eine Möglichkeit, sich damit auseinanderzusetzen und zur eigenen Kraft zu finden, ist die Arbeit mit dem inneren Kind.

Dienstag, 13. Dezember 2016

klingt vielleicht hysterisch

und wenn ich die ganzen schlaumeier so lese und höre, die mehr spaß daran haben, über die hilflosen versuche der behörden im hase/igel spiel zu spötteln, ist das problem ja eher darin zu sehen, daß sie überhaupt etwas machen in diesen Krieg mit Worten - Russlands Meinungsmache im Westen. aber es gibt eben auch menschen, die den gedanken nicht für hysterisch halten, sondern für notwendig und zwingend.

aber hey, wir haben andere probleme: die EU plant den Überwachungsstaat!11! na gut, im grunde geht es darum, daß die EU ihre aussengrenzen besser überwachen möchte, worüber man streiten könnte, ob man das gut findet, oder darüber, daß mal wieder eine einschlägige industrie sich daran dumm und dämlich verdienen wird, worüber man auch streiten könnte ...

aber, viel zu komplex und ohne ein bißchen hysterie hätte das ja dann keiner gelesen, oder? man könnte auf den ketzerischen gedanken kommen, daß die digitale boheme mit ihrem hysterischen ton seit einem jahrzehnt erst das setting für den der "besorgten bürger" geliefert hat und das wohl auch der grund sein könnte, warum aus treten im hamsterrad politisch gesehen bislang einfach nicht 'rum gekommen ist ausser eben dieser ständig hysterischen alarmbereitschaft.



so viel "fake-news" und so viele leute, die ganz ganz ganz lang darüber nachgedacht haben, worum es da geht, wohin das führt, wie damit umzugehen ist, ob das was helfen wird und nun ihre expertise ungehemmt in netz entsorgen.

summa summarum: der distinguierte netzcitzen ist viel zu schlau, um auf fake-news hereinzufallen. und er weiss genau, daß dieser ganze plötzliche (...) hype nur dazu dient, diesen elenden politikern den hintern zu retten. wozu brauchen wir überhaupt politiker? was haben politiker denn je für uns getan?


na gut, vielleicht leben wir ja auch in einer komplett neuen realität.


oder, naja, vielleicht gibt es da draussen eine menge leute, die sich und ihre fähigkeit, komplexe dinge im zusammenhang zu verstehen, massiv überschätzen und eher tagein tagaus damit beschäftigt sind, sich selbstgefällig den bauch damit zu kraulen, indem sie nutzlosen kram ins netz hämmern.



möglichst hysterisch. sonst liest einen keiner.

Sonntag, 11. Dezember 2016

ein rant statt moebius am sonntag


vor einer woche habe ich hier den am letzten wochenende wohl am meisten verlinkten artikel gepostet, was ich im nachhinein immer noch für eine gute idee halte. ich hatte einen abschnitt aus dem artikel als zitat gewählt, der jedenfalls mich - du hast ja sicher meine "ziemlich dummen ideen" gelesen und ahnst ein wenig, wie hier der hase läuft - an der ganzen sache am meisten ansprach: ich bin überzeugter smarphone/handy verweigerer, sachen wie "social" media gehen mir nahezu komplett am arsch vorbei und im grunde denke ich: "leute, früher oder später werdet ihr wohl auf die harte verstehen lernen, was für einen scheiss ihr da gebaut habt".

Mittwoch, 23. November 2016

meet the press

donald bei der lügenpresse: im grunde das dümmste, was und wie er es machen konnte, aber okay: dieser komet leuchtet ... auch wenn er denkt, eigentlich sei er eher eine aufgehende sonne.

(Symbolbild versucht, das Doppelkinn nicht unvorteihaft aussehen zu lassen)
immerhin: "Man habe sich in herzlicher Atmosphäre konstruktiv ausgetauscht." klingt doch besser als "schockiert, entgeistert und aufgebracht".

ps: oder
.Aber nach diesem Treffen heute denke ich [...]: Fuck him.

Sonntag, 13. November 2016

moebius am sonntag


drachentöter sehen anders aus: 
"The New York Times said Mr Trump is already having discussions with advisers about how many days of the week he is required to spend in the White House."
na gut, noch etwas wirklich bedenkenswertes auf dem weg in den sonntag - und der hinweis auf den einzig wirklich relevanten newsticker zur wahl

bonustrack: ein letztes bild von der süßen (miss) "tiii", die diese woche ein neues zuhause gefunden hat. ich hätte sie ja nur zu gerne behalten, aber nach zwei schönen teezeremonien mit ihrer neuen besitzerin würde ich mal sagen: sie wird da glücklich - li dè, der eifersüchtige kleine prinz, hätte mir die konkurrenz nie verziehen ...


Sonntag, 23. Oktober 2016

moebius am sonntag

was sonst noch so da draussen los ist, darüber sollen mal die schlaueren in solchen dingen posten. der witz ist ja, daß es am ende niemanden interessieren wird und schon jetzt nicht interessiert in unserer intellektuellen (ver)zettelwirtschaft (*)

wir haben offensichtlich allen grund, besorgt zu sein
 

Montag, 3. Oktober 2016

der tag der deutschen zweiheit



nix neues auf dem planeten der affen: wir leben in einer dialogunfähigen gesellschaft statt in einer offenen. es wäre zeit, daß sich diese demokratie endlich "wehrhaft" verhält und paroli bietet. aber, wie's aussieht, werden wohl vorher erst ein paar politiker mit ihrem leben für ihre geduld im umgang mit quartalsirren bezahlen müssen, bevor gehandelt wird. es wäre ja vielleicht eine gute idee, wenn jeder einzelne, der in den letzten tagen - aufgehetzt von tichy, broder und konsorten - lamya kaddor eine hassmail geschickt hat, besuch von der kripo bekommt und eine anklage hinterher.

deutschland 2016 ... ein irrenhaus. von einheit keine spur.

ach ja: Deutschland braucht keine Leitkultur - es hat schon eine!
 

Mittwoch, 31. August 2016

"das würde einiges erklären"

über diesen blog und sein selbstverständnis.


Mein Klassiker: Fil über den Comic "Die luftdichte Garage" von Moebius


so ist das: keine ahnung, ob das "sinn macht" oder "sinn hat" série méandre, den stift ansetzen und dann rosinante ohne zügel durch die prairie reiten lassen.

Samstag, 18. Juni 2016

och nö ....


so was macht der russe doch nicht, der ist soooo lieb ...

großkampftag bei den nashibots, hoffentlich gehen denen heute nicht die nebelkerzen aus.

[ps] kleiner podcast zum thema "PropStop - Kampf gegen Social Bots"

Samstag, 11. Juni 2016

wovon es sich diese woche zu distanzieren galt


erreichte eben die garage via rosa taube als dekret der prinzessinnenreporter und gilt hiermit als beschlossen und verkündet.

zuwiderhandlungen werden mit einer stunde endlosschleife dieses videos geahndet



im wiederholungsfalle sehen wir uns gezwungen, den übeltäter zu verpflichten, sich mehrere wochen lang anzugucken, wie 22 männer versuchen, eine kugel in einen holzrahmen zu buxieren - und nach dem ersten gelungenen versuch einfach nicht verstehen wollen (können?), daß das experiment gelungen ist und somit eigentlich beendet werden könnte.


Freitag, 10. Juni 2016

bavaria on dope

OMG ... mit CSU'lern, die auf staatskosten sex hotlines anrufen oder mit 16jährigen in die kiste steigen, lernt man peu a peu zu leben ... aber, daß die CSU'ler sich jetzt auch noch was anderes durch die nase ziehen als schnupftabak, das geht doch jetzt wirklich zu weit. das ist schon ein stückweit ein kontrollverlust, das wird die parteikollegin mortler nicht zu schätzen wissen.

was kommt als nächstes? ein verteidigungsminister, der auf AC/DC steht?? schwarze messen in der staatskanzlei, in deren verlauf lange nadeln in eine puppe gestochen werden?

where have all the good times gone? unter ihm hät's so was nicht gegeben, oder???


special message from cloud 9: "lieber gauland - quod licet jovi non licet bovi"

Dienstag, 31. Mai 2016

die guten gehen (rechtzeitig?)

rupert neudeck ist tot


ich erinnere mich: als ich diese geschichte mit dem radio für mich entdeckte, herausfand, daß es in saarburg einen sendemast gab, der den deutschlandfunk ausstrahlte und es zu meinem abendlichen ritual wurde, die nachrichtensendung zwischen 18:00 und 18:40h zu hören (und natürlich den folgenden "hintergrund"), da war es rupert neudeck, der aus jugoslawien berichtete und mich wütend machte.

wütend auf meine regierung, die lieber mit den kroaten kungelte, wütend auf "meine leute", die zusahen, wie vor ihrer haustür menschen auf der strasse in sarajewo von den hügeln herunter weggeschossen wurden, wütend darauf, daß es in unserem land gerade mal zwei leute in sichtbaren positionen gab (den postminister und einen JUler aus RLP, der danach nichts mehr wurde), die das so wütend machte wie mich ... und wütend auf meine eigene hilflosigkeit.


Mittwoch, 4. November 2015

wahn machen und nicht mehr weiter machen

heute nur mal was zum zuhören, das Feature: "Mahnwachen: Ein rechtes Projekt auf den Trümmern linker Fundamente" (dlf, 45 min) von Rainer Link.

den autoren kenne und schätze ich seit jahren als verfasser kompetenter und klug gemachter beiträge in der reihe "BR Wissen" zu den themen weimar, für die er kenntnisreiche portraits der reichskanzler zb. geschrieben hat, aber auch beiträge zum NS system.

sein feature ist eine vollumfängliche analyse dessen, was sich da unter dem motto "wahnmachen" versammelt, alle "helden der bewegung" lutz marholz, ken FM oder elsässer werden fein säuberlich in ihren jeweiligen positionen seziert.

wenn man einen überblick haben will: dieses feature schafft ihn.
 
er gibt zudem dem, was andré, der gerade seinen abgang angekündigt hat, recht in seiner scharfen analyse des ganzen "querfronttriebens" und bestätigt seine arbeit als hellsichtig.

ich finde seinen abgang nicht zum ersten mal schade, er hat die drecksarbeit gemacht und ich hatte jederzeit verständnis für seinen eher zum fluchen oder zum emotionellen neigenden ton: wenn man im schweinestall versucht die gülle abzupumpen, hat man das recht, das nicht ohne wut zu artikulieren, die man empfindet. ich habe sie jedenfalls immer als ein ausdruck dafür gelesen, daß andré das konnte, empfinden. vielleicht können das ja die, die ihn vielleicht zu laut oder zu disharmonisch empfanden, nicht mehr so gut.

ich fand, er hat genau den lärm gemacht, der dem geschehen angemessen war. er hat ausgeteilt und eingesteckt und das nicht zu knapp, sich zur zielscheibe gemacht, aber, vielleicht sind ja wirklich stilfragen wichtiger geworden als das, was sich jemand traut.

winke winke, andré,

ich hoffe, du bleibst uns irgendwie erhalten.

nimm das feature als bestätigung deiner arbeit. es ist okay, daß du genau jetzt gehst. "rechter" kannst du nicht mehr bekommen ;-)