Mittwoch, 19. März 2014

auf dem narrenschiff #7: knöpfe drücken

ich will dich nicht erschrecken, echt nicht ...

aaaaber ....

na gut, zuerst das formale, die "kampflinie(n"), die ich bei claudia zu erklären versucht habe, mein plädoyer dafür, daß alle mal mental ein bißchen abrüsten sollten (incl. einer kleinen quasi liebeserklärung an muammar ghaddafi und einem ironischen hinweis)
weia, klaus, 
gerade gehört: kritik von seiten der cdu (laschet in der faz) an einem "marktgängigen anti-putin-populismus in deutschland" und die "dämonisierung putins" sei "keine politik sondern alibi für das fehlen einer solchen". 
ich glaube, du wirst gerade von der cdu links überholt ;-) 
und verheugen beklagt im dlf den tabubruch, daß "zum ersten mal in diesem jahrhundert völkische ideologen, richtige faschisten, in eine regierung ... (ge)lassen (werden). die webseite von svoboda ist eine wahre fundgrube für völkische ideologie, die sind getrieben von russenhass, von judenhass und polenhass"
und dann dieses unfassbar dämliche poster, das katrin göring-eckhardt glaubt twittern zu müssen - nein, den scheiss poste ich hier nicht. aber ich habe @büti getwittert, daß das mir als einem, der grün wählt, seit es die partei gibt, unfassbar peinlich ist. und der da ist mir auch peinlich ... antje vollmer wiederum erinnert mich daran, was "grün" eigentlich sein sollte.

sicher nicht die parallele zur SPD 1914 ...

wenn du dich bis hier hin durchgekämpft hast, eine kleine schrecksekunde kann ich dir leider nicht ersparen.

[ps] ach ja, wenn du genau wissen willst, wie die dinge stehen, dann lege ich dir diesen schnippsel aus der frühkritik in der FAZ von frank lübberding zur gestrigen schnatterrunde bei maischberger ans herz:
So wies Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Linken in Bundestag, auf den Bruch der gegenüber der damaligen Sowjetunion gegebenen Versprechen zum Verzicht auf diese Expansion nach Osten hin. Dieses Argument wird immer im Kontext legitimer russischer Sicherheitsinteressen diskutiert. Nun mag das für Zeithistoriker interessant sein, aber die NATO endet heute in Polen, im Baltikum,sowie in Bulgarien und Rumänien. Hier gelten die vertraglich zugesicherten Beistandspflichten. Wenn Russland meinte, daran wieder etwas ändern zu müssen, bedeutete das nichts anderes als Krieg.
hey, heute schreibt lübberding, den ich eigentlich sehr gerne lese, diesen satz. wenn ihn der erste politiker ausspricht, dann ...

naja, dann hoffe ich mal, du bist mit deiner todo-liste halbwegs durch ...

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