eines nachrufs ... heute ist mal wieder so ein tag für nachrufe ... aber was soll ich ihm schon nachrufen? daß ich komplett den respekt verloren habe, als die hose unten und drunter einer war, der verschwiegen aber immer die moralkeule parat hatte? moral ist keine einbahnstrasse und wenn man erst mal ne ausnahme macht, kann man die regel gleich vergessen. ach was, sollen andere machen, ist okay für mich, nur ich, ich habe dafür nicht mal platz in meiner playlist bei tv3 ...
aber: ich hätte da statt dessen einen schönen comic von caza. wenn ich mal mit moebius am sonntag "durch wäre", läge einiges von ihm oben auf dem stapel ...
der beste kommentar stammt von chili gonzales: " i love grass!" oki. geht durch ;-)
Montag, 13. April 2015
Sonntag, 12. April 2015
2nd jam @ the waschküche ...
und wieder mal haben sich geistesfunk die waschküche leergeräumt (verdammt, die hätte ich auch putzen sollen ... was macht das denn für einen eindruck, eine ungeputzte und unaufgeräumte waschküche?) und jammen neben einem verbeulten fahrrad ... dem mann mit der halskrause geht es btw. gut und er darf am montag den elvis machen, der das gebäude verlassen hat.
na gut, weil die waschküche alles andere ist,
na gut, weil die waschküche alles andere ist,
aus werbetechnischen gründen & als appetizer "die villa"
und wenn ich schon reklame mache, warum nicht noch mal für sinalco fluor s.
die kannte vor sieben jahren, wenn man damals google befragte,
auch fast niemand jenseits des hinterwalds ...
und um den sound und die verständlichkeit des clips dieser version,
die nicht von mir stammt, ein bißchen zu updaten, hier schnell zwei stücke
von meinem 98er rip des "Die Großen Hits von Morgen Gestern"-Tapes
hochgeladen, sicher nicht die soundqualität des von v7 geplanten vinyl-release ...
aber immerhin besser als der bisherige nuschelige rip.
Labels:
alles muss raus ;-),
hinterwald,
sinalco fluor s
Freitag, 10. April 2015
ein beispiel, wie es funktioniert
mein mitbewohner hatte diese woche einen unfall.
darüber berichtete eine online seite und es gab zwei kommentare
darüber berichtete eine online seite und es gab zwei kommentare
meckerfritz
Wenn der Radfahrer die rote Ampel wirklich übersehen hat… Man kann jeden Tag viel zu viele Radfahrer sehen, die eine rote Ampel nicht kennen und halsbrecherisch über die Straßen und Gehwege und Zebrastreifen fegen.
Man wundert sich, dass nicht noch mehr passiert.
soweit so gut, ich habe dann dort auch kommentiert ...halsbrecherisch über Gehwege, das habe ich erst letztens am Verteilerkreis erlebt ein Ninja Radfahrer schwarz gekleidet dunkles Bike , kein Licht ohne zu schauen über den Zebrastreifen gebrettert , es war dunkel er war kaum zu sehen, wie dumm muss man sein sowas zu machen und er hatte Glück dass er nachdem ich vorbei war über den Zebrastreifen fuhr , ich bremse nämlich nicht mehr für Radfahrer die meinen auf dem Zebrastreifen Vorfahrt zu haben.
ah, es beruhigt mich doch ungemein, sofort mitfühlende menschen lesen zu können, die noch nie für einen kurzen moment unaufmerksam waren, die nie einen unfall haben werden und für deren radfahrende kinder (sofern sie mal welche haben sollten) dann auch kein autofahrer bremst, weil - sind die doch selbst schuld, wenn sie nicht aufpassen.mein kommentar wurde nicht veröffentlicht ...
ich lege euch mal diesen artikel von sacha lobo ans herz, damit ihr wisst, was aus euch wird, wenn ihr diese art "meinungsäußerung" weiter so herzig "pflegt"
im moment ist es noch dumme häme, aber das mit dem hass, das wird, wenn ich euch beide so lese, schon noch ...
na gut, dieses eine ...
die anderen aus dem ersten wurf von tigerlili/lillifee's erstem wurf,
die behalten wir, egoistisch wie wir sind, für uns ;-D
Donnerstag, 9. April 2015
manchmal dauert es halt jahre
bis eine einsicht wie die, daß das internet jetzt nicht mehr "uns" gehört, sondern "denen" auch dort ankommt, wo sie bei weniger selbstverliebtem optimismus, eben schon lange hätte ankommen können.
als ich sascha lobo's klugen artikel las, musste ich schnell mal meine erste blogpost von 2011 lesen, deren tenor hier in nervtötender beharrlichkeit ein ums andere mal wiederholt wurde und für mich in einem meiner aktuellen lieblingssätz mündet:
als ich sascha lobo's klugen artikel las, musste ich schnell mal meine erste blogpost von 2011 lesen, deren tenor hier in nervtötender beharrlichkeit ein ums andere mal wiederholt wurde und für mich in einem meiner aktuellen lieblingssätz mündet:
"wir haben dem feind eine geladene pistole in die hand gedrückt
und er sagt nicht mal danke"
und jetzt warten wir halt darauf, daß die dummheit auch hier wortwörtlich zu schiessen beginnt. kann ja nicht mehr lange dauern.
andere sachen gehen schneller. mittlerweile hat sich tatsächlich herumgesprochen, daß nicht nur "five eyes" auf uns ruhen, sondern daß in russischen büros cyberkrieg geführt wird. konnte man so schon vor einem jahr wissen. an orten wie telepolis wird es wohl noch jahre dauern, bis dort weniger alle, die ihren verstand noch halbwegs beisammen haben, als "NATO-trolle" abgekanzelt werden und die, die gezielt und in gähnend langweiliger endlosschleife putins nützliche idioten spielen, das von sich selbst bemerken.
ich warte immer noch auf die diskussion darüber, was das für "unsere" kommunikation der letzten jahre bedeutet, wieviele personen, mit denen man an öffentlichen orten geredet hat, auch wirklich die waren, als die sie sich ausgaben. ob nicht ein gut teil unserer zeit schlicht an "einflussagenten" vergeudet war und wir ihnen erst "bedeutung" gegeben haben.
aber okay, wird wahrscheinlich auch noch ein bißchen dauern ...
bis dahin, musik herr kapellmeister, und weil das mit dem "in der gegenwart ankommen" wahrscheinlich eh wieder länger dauern wird, warum nicht ein schönes konzert von einem, den ich gerade rauf und runter höre. neben seinem namensvetter chilli.
aber den spare ich mir mal für ne andere gelegenheit auf ;-)
lads & gents: jose gonzales
aber den spare ich mir mal für ne andere gelegenheit auf ;-)
lads & gents: jose gonzales
Dienstag, 7. April 2015
rosinante rides exportabel
wenn ich schon mal bei genova kommentiere, weil mich andré da hingeschickt hat, will ich rosinantes kleinen ausritt dort hier nicht unterschlagen, weil als kleine standortbestimmung auf der basis lustiger geschichten aus den GAZ, in denen alles noch besser war, ist es ja durchaus brauchbar ... und wenn ich schon die aufmerksamkeit der massen besitze, weil ich mal wieder einem großkopferten ans bein gepinktelt habe (*), sollte das ausreichen, sofort alle neu hinzugekommen "leser" umgehend zu vertreiben ;-)
ah, schön.
ich liebe diskusionen, in denen alle so tun können, als hätten sie was duchdacht ;-)
also, ich war mal maoist. so um 1972 rum. da war ich 16 oder so. ich hatte diese kleine maobibel, die hatte mir in der bonner innenstadt jemand an einem stand geschenkt. kpdml. coole jungs. tolles buch. “fisch im wasser”, wow, standen echt dolle sachen drin (schade, daß man schrift nicht mit sprachsound unterlegen kann, ich hätte hier gerne den klang von robert w. kemper, wenn er über den fund der wannseeakten spricht …).
an der revolution (sprich der erstürmung des bonner rathauses) konnte ich leider nicht teilnehmen, ich war klosterzögling bei den redemptoristen (lustigerweise zur selben zeit wie michael kühnen, aber der war externer, leider nie kennengelernt, den kerl, der war da in der prima kurz vor’m abi und ich in der sekunda) und durfte nur sonntags raus. also bin ich in die JU eingetreten und hab wahlkampf für barzel gegen brandt gemacht und mich bei ner brauereibesichtigung volllaufen lassen. mann, ich wusste voll bescheid.
wenn ich also hier lese, wer was ist, muss ich kichern. jeder empfindet sich als was, findet ein paar grundideen gut und füllt den rest mit dem auf, was er sich so vorstellt. um wirklich was zu “sein” oder zu “werden” braucht man ganz ganz ganz viel zeit. und die, herrschaften, ich bitte euch, die verbringen wir im netz mit dem erzählen, was wir sind … gucken uns noch einen porno an … eine staffel “the walking dead” … schmökern in der zeitung herum … hören eine schöne platte … unser blick streift die gesamtausgabe der marxchen werke, die wir mal, weil wir geld zu viel hatten, uns gegönnt haben und die jetzt zustaubt … gucken noch mal auf #ckbook, wer gerade online ist und erzählen dem, “ja, ich bin marxist”.
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