Montag, 6. Oktober 2014

der sinn des lebens ... eine replik

claudia hat die frage gestellt und ich habe dort einen kleinen kommentar hinterlassen, aber eigentlich geht das auch in einem song ;-)


"Eyes Of The World"

Right outside this lazy summer home
you ain't got time to call your soul a critic no.
Right outside the lazy gate of winter's summer home,
wond'rin' where the nut-thatch winters,
wings a mile long just carried the bird away.

Wake up to find out that you are the eyes of the world,
the heart has it's beaches, it's homeland and thoughts of it's own.
Wake now, discover that you are the song that the mornin' brings,
But the heart has it's seasons, it's evenin's and songs of it's own.

There comes a redeemer, and he slowly too fades away,
And there follows his wagon behind him that's loaded with clay.
And the seeds that were silent all burst into bloom, and decay,
and night comes so quiet, it's close on the heels of the day.

Wake up to find out that you are the eyes of the world,
the heart has it's beaches, it's homeland and thoughts of it's own.
Wake now, discover that you are the song that the mornin' brings,
But the heart has it's seasons, it's evenin's and songs of it's own.

Sometimes we live no particular way but our own,
And sometimes we visit your country and live in your home,
sometimes we ride on your horses, sometimes we walk alone,
sometimes the songs that we hear are just songs of our own.

Wake up to find out that you are the eyes of the world,
the heart has it's beaches, it's homeland and thoughts of it's own.
Wake now, discover that you are the song that the mornin' brings,
But the heart has it's seasons, it's evenin's and songs of it's own.



ich hätte natürlich auch monty pythons "the meaning of life" verlinken können, weil ... naja ... mit dem leben ist es wie mit allem, es hat immer haargenau den sinn, den wir ihm gerade geben, und manchmal eben einfach überhaupt keinen, jedenfalls keinen "sinnvollen" und wir müssten eigentlich brüllend über die absurdität lachen. 

aber ich denke mal, es geht ihr um die frage, mit was "wir" es füllen sollen, damit es einen sinn macht ... und da wäre eine antwort nicht adäquat, die jeden sinn oder jede ordnung in frage stellt ... oder besser noch, sie dies in den bereich dessen verschieben müssen, was wir (verdammtnochmal) einfach nicht wirklich wissen können, weil wir es noch nicht wissen können.

wir sind zu jedem zeitpunkt in einem virtuellen "mittelalter", wir wissen nicht, was "morgen" ist oder besser, was wir morgen wissen werden und besser verstehen, wie mittelalterlich das "jetzt" ist und wir über unsere erklärungen kichern werden, weil sie uns so lächerlich erscheiden werden.

vielleicht, als kompromiss: der sinn, das ist es, uns eben diese frage zu stellen, als seien wir ein computerprogramm, das auf dem "rechner erde" läuft und dessen sinn es ist, diese frage zu beantworten, aber ... alles nur geklaut ... dann kennen wir die antwort: 42

Kommentare:

  1. Als ich das Internet entdeckt, was ich 42! :-)

    DANKE für die schöne Resonanz!

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  2. Himmel, diese blöden Vertipper... ich sollte doch lieber länger kommentieren, dann lese ich auch nochmal durch, bevor ich abschicke. :-)

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    1. hey, ich kann mich wenigstens drauf rausreden, faß meine hände wegen der ersten kälte gerade weniger feinmotorisch und eher steif sind ;-)

      ich hoffe, der scherz mit "what's my life" geht nicht unter, van singt, "what's my line", und so wie das mit dem apfelbäumchen liegt auch hier ein "mißverständnis" vor (ich habe immer "life" gehört und mir diesen song mal zur devise gemacht so wie ich von ditfurth mißinterpretierte ... sinn macht eben das, was wie selbst hinein legen ;-)

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  3. die 42 war schon meine bibel als tim barners lee noch mit abakusssen spielte:)
    wenn irgendwelche vollpfosten die welt zerhacken, kann ich eh nichts machen
    und hoble eben solange weiter bis feierabend:)
    gruss vom lange hosen träger
    ingo

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    1. [..] wenn irgendwelchee vollpfosten ...

      das ist de punkt: wir könnten ja nichts dran ändern und alles was wi tun oder nicht: es würde den selben "sinn" oder "unsinn" machen, und jeder könnte dem nur mit dem begegnen, was er gerade tut. aufgeregt durch die gegend laufen, wäre in dem sinn so sinn-voll oder -los wie weiter hobeln/anstreichen.

      was und ob die ganze menschheitsgeshichte dann für einen sinn machen würde, würden wir "danach" erfahren oder eben nicht, wer weiss ;-)

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  4. "aufgeregt durch die gegend laufen, wäre in dem sinn so sinn-voll oder -los wie weiter hobeln/anstreichen"

    wenn sich allerdings meinungsbildende Großmedien diese Haltung zur Leitschnur ihrer Berichterstattung machen, dann ist da der Wurm drin!

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    1. ach ja, so wie die leute hier in spanien in der pressekonferenz zu den ebola fällen??

      http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/10/07/dlf_20141007_2339_ec16d3b0.mp3

      das problem im kern, der wurm der drin ist, ist ja, daß das, was "zu unseren lebzeiten" so als sicherer damm die flut von uns weggehalten hat (und sei es nur der zwangsfriede durch ein nukleares patt) sich gerade vor unseren augen in einen wackelpudding verwandelt und das wasser nicht nur von einer seite kommt sondern von vielen und du weisst schon gar nicht mehr, wo du gerade hingucken sollst.

      es besteht also im kern meiner meinung nach durchaus anlass wie verstörte hühner über den hof zu laufen und laut hilfe zu rufen ... die frage ist doch, wie geht man damit um. man sieht, wie der wackelpudding an den rändern (kobane, ukraine .. und das sind nur die naheliegenden dinge) zu zerbröseln beginnt, während alle mit den tollen neuen features an ihrem neuen iphone befasst sind.

      ich meine das also ernst, das mit dem "weiterstreichen" als haltung, weil man etwas bizarrem eben nur mit etwas bozarrem begegnen kann und steht ja nur für eine haltung, die sich eben nicht irre machen lässt von dem ganzen irrsinn und ist ja keine konkrete handlungsanweisung. wenn das für die die vereinigung mit dem liebsten ist, dann ist es eben das, was du jetzt tust.

      vor einem halben jahr hätte ich das noch die "to do liste" genannt und mich fleissig dran abgearbeitet, noch mal den "namen der rose" hören, die "der clan der otori" usw usf. gleichzeitig habe ich alte videobänder gerippt & konvertiert. etwas was nur sinn macht, wenn es so etwas wie eine "zukunft" gibt, in der man zeit für alte aufnahmen aus dem fernsehen der 80er zu gucken. ;-)

      aber ich spüre keine aufregung und ich erwarte sie auch nicht von denen, deren aufgabe es wäre, uns einen geordneten und das wesentliche gerichteten blick auf die welt erhaschen zu lassen und es zu ordnen. ich befürchte, die "meingsbildenden großemedien" sind dazu komplett unfähig ... und in dem moment, wo denen der groschen fällt, was das alles wirklich bedeutet, daß z.b. an der natogrnze eine räuberbande stellung bezogen hat (sie wird ja da nicht stehenbleiben ...) und sich die slowaken gedanke um ihr gas machen, weil sie damit erpresst werden

      http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2014/10/07/drk_20141007_0537_bb6baef5.mp3

      und und und und ... dann wird da nicht nur der wurm drin sein, dann werden die rumrennen, wie die auf dieser pressekonferenz in madrid ;-)

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    2. das da ist auch nicht ohne:

      http://www.ardmediathek.de/tv/die-story/T%C3%B6dliche-Falle-Ilowajsk-Putins-Armee-i/WDR-Fernsehen/Video?documentId=23917202&bcastId=7486242

      wie gesagt: wackelpudding ...

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  5. und weil unser gemeinsamer freund, das pantöffelchen gerade andernorts

    http://www.stilstand.de/fuer-den-zettelkasten-36/

    das beinchen hebt, bin ich auf eins, zwei kommentare gestoßen, die ich mal zum thema "schlafwandler" andernorts

    http://fyg.hypotheses.org/156

    geschrieben habe und in denen ich mich wiederum auf eine post vom januar 2013 beziehe ...

    http://hinterwaldwelt.blogspot.de/2013/01/eigentlich-bastele-ich-gerade.html

    so gesehen sitze ich ja mit in diesem topf, in dem das wasser peu a peu erhitzt wird und ermüde mich schon selbst und andere mit diesem "es ist gerade so und so heiss" oder "wir schlafwandeln".

    der punkt, an dem der deckel vom topf fliegt, ist doch abzusehen und ich reagiere eben so, wie ich das mit dem "anstreichen" signalisiere: stoisch.

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    1. Beim Ulkblog "Todamax":
      "Ein Gastartikel von pantoufle, der nicht will dass jemand erfährt, wo er bloggt."
      http://blog.todamax.net/2014/bedingt-abwehrbereit/

      In Geschichte kenne er sich aus...

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    2. er hat halt eine meinung, aber irgendwie kein interesse daran, sie durch wissen zu unterfüttern, die sie be- oder widerlegt. sein gejammer über clarke ist so die summe von meinungen anderer über das buch, aber ich befürchte, er hat es nicht gelesen, es mit münkler zb. erweitert etc, wie man da so machen würde, wenn man sich ernsthaft für diese themen interessiert. naja, er ist halt kein abgebrochener historiker, ich kann's nicht wirklich von ihm erwarten.

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