Dienstag, 18. August 2015

immer wieder gerne gelesen ...

weil sich gerade bei klaus eine kleine diskussion zum thema "die wahrheit & die presse" abzeichnete, und ich mal wieder mit meinem lieblingszitat um mich geworfen habe, habe ich mal gegoogelt, um zu gucken, wie leicht es ist, auf "der name der rose" von umberto ecco zu kommen, woher ich es geräubert habe. ist definitiv mein lieblingsbuch und ... kannste ruhig glauben ... ich habe eine menge gelesen oder (heutzutage) gehört. wir hatten ja noch kein fernsehen in der GAZ und man war zum lesen verdammt.

jedenfalls google ich so rum und schwupps entdecke ich mich selbst (klar doch, ich schmeisse es ja bei jeder passenden und unpassenden gelegenheit als handgranate in den raum) mit eins zwei kommentaren bei dem leider arg vernachläsigten indub.io blog

was soll ich sagen, ich habe doch schon alles gesagt? ich kann mich ergo nur wiederholen ;-)

musik, herr kapellmeister


das ist schon alleine wegen des duells der beiden drummer, manu katché jammt hier mit the do, ein hochgenuss, wenn man das glückliche gesicht seines gegenüber betrachtet. ach, verstünden sich alle nur so gut wie die zwei. kriege, konflikte, all das gehört definitiv zugunsten von schlagzeugerduellen abgeschafft, keiner verliert und alle haben gewonnen.

man wird ja wohl mal träumen dürfen ...

ach ja, das da werde ich wohl auch später mal gerne wieder lesen ... auch etwas, was ich immer und immer und immer und immer und immer wieder so sage und gesagt habe.

Sonntag, 16. August 2015

moebius am sonntag: grexit adé?

Quelle
zum trost, get it while you can, eine doku über den meister: lee scratch/the upsetter perry bei arte, oder, wenn du dich lieber aufregst, russland ist immer noch ganz ganz ganz friedfertig  ach ja, es ist nicht die "lügenpresse", über die du dich aufregen solltest, eher ggl. deine ignoranz, wenn du das darin beschriebene phänonem bislang geflissentlich zu übersehen versucht hast

und, kleiner bonus kurz vor mitternacht, ein feature über eine meiner heissgeliebtesten bands XTC im ard radiosommer

Samstag, 15. August 2015

einfach nur was zum zuhören

ai wei wei ist in deutschland und tillmann spengler hat ihn vorgestern im dlfinterview indirekt begrüßt. ich mag vor allem dieses bild von ihm, auch wenn ich nicht weiss, ob es sich um eine tee- oder um eine reisschale handelt, aber es ist für mich eine "universelle geste"

Quelle

daneben lege ich dir dieses interview mit paul caullowald ans ohr, der befindet "europa ist in einer multidimensionalen krise", weil, wenn es etwas gibt, was ich zu schätzen weiss, dann ist es der fröhliche optimismus, der sich so wohltuend von dem gekreische abhebt, das ja heute eher den ton prägt und jeder glaubt, die anderen in euro-"skepsis" oder "schäuble-bashing"  übertreffen zu müssen.

Freitag, 14. August 2015

alte helden ...

manchmal traue ich mich ja was, worüber ich lange nachdenke, ob ich es wirklich tun soll, weil ... naja ... ich auf der einen seite ängstlich bin, jemandem auf die füsse zu steigen oder ich mich frage, ob das nicht als respektlos rüberkommt. ich habe da einfach so meine skrupel und die gelten auch und vor allem für dinge, die ich in meinem archiv herumliegen habe. dinge, die für mich einen wert haben und diesen verlieren, wenn ich respektlos mit ihnen umgehe. konzerte zb., die ich in den 80er aufgenommen habe, sind nichts, womit ich zb. gerne geld gemacht hätte. ein konzert, master aufnahme, von sonic youth 1983 vor 12 leuten, mit der genehmigung des mixers, mikros über seinem kopf fest justiert ... 

wie gesagt, der respekt gebietet ... und wenn ich mich schon mal über meine skrupel hinaus setze, dann versuche ich immer noch, es nicht zu übertreiben, weil die dinge gehören ja nicht wirklich mir und ich weiss nie, wie derjenige darauf reagiern wird, dem sie gehören. von wolf maahn, dessen "i'm cruising tonight"  von der ersten food band ich mal auf youtube gesetzt habe, weil es - verdammtnochmal! - wahrscheinlich nie eine cd von dieser wunderbaren platte geben wird, habe ich nie was gehört und weiss nicht, ob mich das nun freuen soll (der mann hat ein managment).

aber ich kann nun das stück immer als "bloghymne" einbauen, weil es so etwas "spectateur nocturne"-haftes eines meiner alten helden, eines der ersten blogger ever, restif de bretonne-mäßiges (lieber das französische wikipedia konsultieren ...) hat, der neben samuel pepys und michel de montaigne zu den säulenheilgen des quixioten gehört.


gemeldet hat sich jetzt aber ein anderer meiner helden, von dem ich letztens ein stück aus einem konzert mit der band RIF 1982 im lebacher rumpelstilzchen gepostet hatte und ... ax genrich ist happy, hat sich mit mir in verbindung gesetzt, ich habe ihm das konzert in gänze zukommen lassen und wenn er es gehört hat, wird er mir sagen, was ich davon noch veröffentlichen darfdas wäre also ein moment, in dem ich mich freuen darf, meine skrupel in solchen dingen mal kurz beiseite geschoben und mich was getraut zu haben.

so hat die sache selbst nicht an wert verloren, jetzt hat sie eher an wert gewonnen


ich frage mich jetzt also, ob ich mich einfach mehr "trauen" sollte. aber darüber werde ich aber wohl ein bißchen nachdenken müssen ;-)

Donnerstag, 13. August 2015

schön, daß wir noch was zu lachen haben


Ich habe das neulich mal in der Friedrich-Ebert-Stiftung vorgeschlagen: Wenn wir politisch eingreifen wollten, müssten wir diejenigen besteuern, die in unserer Klassengesellschaft der Vermögensbesitzer besonders mächtige Akteure sind. Die haben sich kaputtgelacht.
wait ... friedrich ebert stiftung? ... SPD???

klar, die haben immer grund, über solche bizzaren ideen zu lachen ...

und wir dann wiederum zeit für gute musik, wie wär's mit dem soundtrack zur lage der nation, also "abwärts" mit ihrem "amok/koma" klassiker von 1981

 

Sonntag, 9. August 2015

moebius am sonntag


unpassend zum bild von moebius hätte ich da noch eine besprechung von beate ziegs einer studie über das massaker von srebrenica und andere interessante bücher, sowie eine schöne post von frau maike,

die welt ist ja nicht nur voller wunder. aber eben auch.