Mittwoch, 10. August 2011

ganz eindeutig: unentschieden!

meine lieblingsszene in "die ritter von der kokosnuss": einigen wir uns auf ein unentschieden.

dieter göbel vom LVR hat wahrscheinlich sogar gewonnen. es hat bloß keiner gemerkt und deshalb bringt er sich wieder in erinnerung: "Wir haben nicht zu schnell geschossen."

stimmt. es hat fast drei wochen gedauert. als ausgleich wurde dann der kleine bruder von "fat boy" abgefeuert. collateral damage, all inclusive, bis hin zum fall out am verwaltungsgericht aachen. der verzicht darauf, gegen diese entscheidung einspruch einzulegen, das ist mindestens ein "unentschieden", keine frage.

martina schulte erklärt in der web-show, warum es jetzt auch an der börse so etwas ein "unentschieden" gibt. keine ahnung, wo die die jungfrauen aufgetrieben haben. ist aber auf jeden fall, so wie die lage aussieht, eine gute idee.

auch eine gute idee: alte clash-platten auflegen. "white riot", "guns of brixton" oder "London Falling" sind irgendwie evergreens, oldies but goldies sozusagen.

g*ttseidank sind wir nicht in england, bei uns passiert sowas sicher nicht.

Dienstag, 9. August 2011

krise? was für eine krise?

heute erklärt uns der dlf hintergrund die krise und wie es zu ihr kam. in der langversion hilft vielleicht auch hr2 der tag weiter, wenn man verstehen will, wie die laiendarsteller die sache gründlichst vermasseln. daniel cohn bendit findet klare worte.

angesichts des zunehmend irrationaleren auftreten der tea-party fragt sich Charles Moore ,ein erklärter konservativer «Ich habe mehr als 30 Jahre gebraucht, um mir diese Frage zu stellen. Aber heute muss ich es tun: Hat die Linke doch Recht?»

der trierer soziologe oliver nachtwei deutet an, wo "das alles" enden könnte.

man könnte sich natürlich heute auch mit der PRaktion eines laien-inneministers beschäftigen. das hamsterrad, die windmaschine eben.

da sind die strömungen des tibetischen buddhismus, scheich bashir und seine sufi gemeinschaft oder ein portrait marshall mcLuhans natürlich viel spannender.

die ganze playlist wie immer hier

Sonntag, 7. August 2011

die landen sicher an der nadel

rdiese rentner im rausch, und deshalb sollten sie schnellstens eine entziehungskur machen!!!

zuerst werden sie sich LSD einpfeifen, dann unweigerlich am koks schnüffeln und sich schlussendlich dem opium und heroin hingeben, keine frage. und am ende, wir ahnen es, werden sie sich am bahnhof prostituieren oder autos knacken müssen, um ihre sucht zu befriedigen, gelle?


da kann ich nur sagen: wehret den anfängen! wo soll das alles enden?

klar: die sollen schleunigst mal eine entziehungskur machen, diese herrschaften, wie sollen sie sonst im arbeitsalltag noch eine produktive rollen spielen? da sind flugzeugabstürze und zugunglücke doch geradezu programmiert, wenn bekiffte herrschaften am steuer sitzen.

ach? die arbeiten gar nicht mehr? die geniessen ihren lebensabend? und können sich zu allem überfluss auch noch daran erinnern, was das bundesverfassungsgericht in den 90ern zum thema alkohol / haschisch zu sagen hatte?

verdammt, nicht mal auf demenz kann man sich bei diesen herrschaften verlassen ...

stell' dir vor, die welt geht unter

und kein schwein interessiert's ...

was? musst du dir nicht vorstellen? ist schon so?

du sagst es.

"der turm stürzt ein, der turm stürzt ein, hallelujah, der turm stürzt ein.", um mal ton steine scherben zu bemühen. das ende der welt, wie wir sie kennen und ich fühl mich gut dabei. ist auch geklaut, kannst du ja googlen, wenn du nicht weisst, wo.

wieder so ein wochenende, an dem die einen gute platten auflegen und dem treiben amüsiert beiwohnen - für die anderen ist mal wieder fensterspringwochenende. naja, die fensterbänke sind noch leer, aber das liegt nur daran, daß eben wochenende ist und die letzten parties gefeiert werden können, bevor die fenster geöffnet werden.

Samstag, 6. August 2011

geht doch ...

und zwar ganz einfach: ich habe heute auf christopher lauer's blog einen kommentar gepostet, in dem ichmich mal kurz über seine formulierung


mokiert habe.und schock: er hat mich einfach so ZENSIERT1

qed. man kann also auf eigenen blogs einfach den müll (dummerweise bin in diesem ich der müll) einfach so in den mülleimer kippen, weil man nicht will, daß die message (hier: "bitte den klingelbeutel füllen, wir sind jung, wir brauchen das geld") verunreinigt wird von einem dahergelaufenen troll.

also, ich beschwer mich nicht und ich bin auch nicht nachtragend (die piraten were ich trotzdem nicht wählen, ätsch!), aber ich nehme mal zur kenntnis, daß das entfernen sinnloser posts auf einem blog möglich ist, ohne, daß das gesamte internet zusammenströmt,um mein recht auf freie meinungsäußerung vehement gegen diese piraten zu verteidigen.

niemand hat "zensur zensur zensur" geschrieen.


Donnerstag, 4. August 2011

im hamsterrad

ich frage mich manchmal, "wie macht ihr das bloß?", dieses internet ding, "wie haltet ihr das bloß aus?". einmal abgesehen von dem im grunde vergeblichen versuch, euch einen überblick zu verschaffen, "durchzublicken".

weil, so sehr ich mich anstrenge, ich blick' nicht durch. ich hab' noch nicht einmal den überblick, ich bin und bleibe definitiv unterinformiert, so sehr ich mich anstrenge, daran etwas zu ändern. ich ziehe als quelle dabei das radio dem internet vor.

so um 1987 'rum, als barschel in die badewanne stieg (oder gestiegen wurde, wer weiss das schon), hatte ich den deutschlandfunk entdeckt, weil der in meiner nähe einen funkturm aufstellte und ich neben dem südwestfunk, - nein, nicht swr3, natürlich swr2 und sonntags das kriminalhörspiel auf swr1 - und dem damals hier in den region gestarteten "euronews" endlich einen sender hatte, in dem mich nicht permanent fröhliche menschen mit ihrem aufgesetzten "na los leute, an die arbeit!, seid fröhlich und produktiv!" zur weissglut brachten.

Mittwoch, 3. August 2011

was es heute zu sagen gibt

über fundamentalisten auf allen seiten, erklärt mir der kölner journalist günther güzel im dlf
Rechte Christen: Debatte um Fundamentalisten in Kirchen nach Osloer Anschlägen.
reinhardt baumgarten informiert mich über die Ordnungsmacht Türkei und die Rolle, die Ankara in Syrien spielt, ralph borchart erklärt mir das "Ungarische WikiLeaks" und ralph sina zeichnet ein spannendes portrait des "Medienmarkt im Murdoch-Land USA".

der rest wie immer auf der playlist.