Donnerstag, 1. November 2018

moebius aus gegebenem anlass



hurra, wir leben noch, zeit also für mein alljährliches lieblingszitat für diesen tag ;-)
Berauben wir den Tod zunächst seiner stärksten Trumpfkarte, die er gegen uns in Händen hält, und schlagen wir dazu einen völlig anderen als den üblichen Weg ein: Berauben wir ihn seiner Unheimlichkeit, pflegen wir Umgang mit ihm, gewöhnen wir uns an ihn, bedenken wir nichts so oft wie ihn! Stellen wir ihn jeden Augenblick und in jeder Gestalt vor unser inneres Auge. 
Michel de Montaigne, Philosophieren heißt sterben lernen (Quelle)

incl. des hinweises auf die wunderbare lange nacht im deutschlandfunk von astrid netting. 3 köstliche stunden, die die zeit wert sind, sie mit diesem - dem imho. bislang besten - feature, das ich über montaigne kenne, zu verbringen.

und: hoppla. wer hätte das gedacht?

Samstag, 27. Oktober 2018

moebius am sonntag


supersymbolbild für einen interessanten artikel, in dem ich meine klagen der letzten jahre über die verfassung des internets und deren ursachen ein weiteres mal bestätigt sehe: streit ist eben eine gelddruckmaschine, davon haben die (a)sozialen, ihre kleinen geschwister (die diskussionsforen der alten medien ... und am ende die geheimdienste der welt profitiert:

"wir haben unserem feind eine geladene waffe in die hand gedrückt, und er sagt nicht mal danke"

Mittwoch, 24. Oktober 2018

ist ja nicht wahr ...

sowas machen doch nur die amerikanischen geheimdienste. unser "großes gespräch" ist immer noch jungfrau - und daß es seit jahren auf den straßenstrich geht, tut es sicher nur zu wissenschaftlichen zwecken.

moebius (quelle)

oder, naja, "wir haben unserem feind eine geladene waffe in die hand gedrückt - und er sagt nicht mal danke!". war es vor zwei dutzend jahren noch ein instrument der selbstermächtigung, gibt es schon lange denen die macht, die uns aushorchen und gegeneinander aufbringen wollen.

daran hätten wir ja vielleicht vor jahren noch etwas ändern können, wenn wir darüber geredet und den finger in die wunde gelegt hätten - als so etwas wie "netzgemeinde" noch ein begriff war.

heute wühlt es an unvermuteten orten und so viele giftköder werden ausgelegt, daß wir uns am ende alle vergiftet sehen, resigniert oder wütend über unsere eigene ignoranz.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

und, nein ...

es existieren natürlich immer noch keine russischen trolle, die das "große gespräch" systematisch stören und wenn - dann ist das ein ganz ein neues phänomen ...

moebius, quelle


hoppla ...

Sie schreiben gezielt zu kontroversen Themen und blasen spalterische Botschaften ins Netz - dabei verbirgt sich hinter ihnen kein echter Mensch mit einer Meinung: So in etwa kann man das Vorgehen von Propaganda- oder Troll-Accounts in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook beschreiben.
Während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 ließ nach aktuellem Kenntnisstand zum Beispiel Russland solche Internet-Trolle los, um die amerikanische Bevölkerung zu beeinflussen und zu spalten.
In dem Datensatz sind mehr als zehn Millionen Tweets enthalten, die ältesten stammen aus dem Jahr 2009.

Montag, 8. Oktober 2018

pling

manchmal dauert halt ein bißchen länger, bis so ein groschen fällt.

aber hey, onkel waldi würde so was nie machen und das "große gespräch", das wir im internet so führen, ist immer noch jungfrau.


na gut, hätte man was dran ändern können, wenn man, sagen wir mal, vor vier fünf jahren vielleicht was dran ändern können, wenn man das diskutiert statt es als eine verstörungstheorie abzutun und weiter in lauwarmen wasser gebadet hätte.

und nu?

ach was, in drei tagen reden wir wieder über was anderes.

guck mal, ein eichhörnchen ...