Donnerstag, 31. Dezember 2015

ja, ich weiss ...

das hier, die hermetische garage, ist in letzter zeit sehr bildlastig geworden. was sicher den einen oder anderen, der sich nicht gerne durch ausufernde texte kämpft, die keinen anfang und kein ende zu haben scheinen, sicher einigermaßen erleichtert. was zu sagen ist, sage ich in der regel im moment bei reddit, für lange sitzungen an einem text ist angesichts dessen, was man das "reale leben" und der menschen, die sich noch darin tummeln und deren anwesenheit bis zur letzten minute ausgekostet werden will, einfach keine zeit.



dafür wird sehr viel mehr tee getrunken und die freundschaften werden gepflegt, die sich im verlauf der letzten 16 monate so ergeben haben, und die gerade in den letzten wochen uns hier viele momente tiefen glücks beschert haben, das genossen sein will bis zum letzten tropfen. je näher der 1.1. rückt, um so intensiver und beglückender sind die momente, in denen hier menschen unterschiedlichster herkunft miteinander tee trinken. gerade die letzten tage waren geschenke, die ich wohl für den rest meiner tage nicht missen möchte und für die ich denen, die hier saßen, unendlich dankbar bin wegen der tief empfunden harmonie, dem lachen, das aus dem herzen kam und in keinem moment von wehmut des langen "walk slowly" getrübt war.


Dienstag, 29. Dezember 2015

und ich dachte ...

quelle

daß wenn einer unverwüstlich ist, dann du. okay, ist halt so, wie es ist, leg für mich die engel flach

und - natürlich - hat auch ben dazu kurz gebloggt, wie ich gerade sehe.

Sonntag, 27. Dezember 2015

moebius am sonntag: jump slow


ein schönes bild für die stimmung, die hier eingezogen ist, nachdem alle dinge, die noch zu tun waren, (fast) vollständig getan sind: ein sprung nach einer perfekt ausgeübten arbeit. ein "jump slowly" in einem "walk slow" (慢走). die garage im zustand der auflösung und auf dem weg an neue orte.

das loslassen und das fliegen lernen ... bis dahin: tee unter freunden.

Montag, 21. Dezember 2015

der beste pu'erh ...

den wir je miteinander getrunken haben, kommt in einem kleinen weiß eingerollten küchelchen (rechts unten) daher. klang, als ob man einen stein in die kanne wirft, entfaltete erst beim zweiten aufguss seine tiefschwarze farbe und seinen vollen, nach waldpilzen schmeckenden geschmack und ... hielt 15 aufgüsse durch, ohne davon mehr als die farbe abzugeben.


Mittwoch, 16. Dezember 2015

Dienstag, 8. Dezember 2015

werbung? nein danke!

lag so heute in meinem briefkasten. iiiieks. frakturschrift???? reklame für die NDS????


Montag, 23. November 2015

f#ck terrorism ...

photo: manon zoë anaïs
li dé hat kein interesse an religiösen irren, ihn interessiert nur, wann es was zu fressen gibt, auf wessen schoß es am gemütlichsten ist und wer ihn als nächste streichelt. eine gesunde lebenseinstellung.

Sonntag, 22. November 2015

Freitag, 20. November 2015

gastgeschenke ...

es gibt gäste, die den direkten weg in mein herz kennen ... und dann weg sind, bevor man sie so ausgiebig hätte knuddeln können, wie sie das verdienen.



verdammt, schon wieder eine ganze woche vorbei ...

Sonntag, 15. November 2015

sfar am sonntag

aus gegebenem anlass bekommt hier heute ausnahmsweise mal johann sfar den platz, den sonst moebius innehat.



für nicht francophile "die leute, die gestern gestorben sind, die waren draussen, um zu leben, zu trinken zu singen. die wussten nicht mal, daß man ihnen den krieg erklärt hatte"

Samstag, 14. November 2015

13/11

Quelle: liberation

stoltenberg oder bush? die europäische zivilgesellschaft wird angegriffen und kann jetzt zeigen, ob sie immer noch mit terror umgehen kann. oder mit einem wimmern untergeht

Quelle: twitter
Quelle: ChillinOnMountains

Mittwoch, 11. November 2015

nie wieder ...


Der Schmidt ist tot, die Zschäpe spricht,
doch uns stört das heut alles nicht!
Trotz deutscher Armut - Flüchtlingswelle
gibt’s immer noch genug Kamelle.
Ja heut benehm’ wir uns daneben,
aber: wir ham’ nüscht abzugeben!
Denn echte Narren, glaubt es mir,
die kommen eben nur von hier!
Die Lügenpresse titelt heut:
Helau - Alaaf, du Narrenheit.
Drum hoch die Gläser, mit Genuss.
Wir feiern uns’ren Überfluss.
Tataaaa, Tataaaa, Tataaaa
#HoGeSa – Hooligans Gegen Satzbau
Ab 11:11Uhr wird zurückgelacht.

Dienstag, 10. November 2015

eigentlich ...

wollte ich heute auf eine post von claudia ein bißchen eingehen, die gerade eine "verrückte" idee hatte - und wir wissen ja, am ende sind es immer die "verrückten" ideen und die "dummen", die am ende die welt verändern. und, hey, eine stabile versorgung mit schwarzem afghanen ohne das schlechte gewissen, gerade die waffen bezahlt zu haben, mit denen dort leute getötet werden, fänd' ich weniger eine "verrückte" als eine gute idee. geh' also mal rüber und lies selbst, wie sie sich das vorstellt.

aber ...

immer diese "aber's". mein aber des tages ist, daß heute jemand gestorben ist, zu dem ich immer ein sehr zwiespältiges verhältnis hatte, weil niemand so sehr wie er eine generation verkörperte, mit der sich meine immer sehr schwer tat: helmut schmidt


wir nannten so einen "charaktermaske" oder "technokrat". wir haben ihn damals leidlich verabscheut, weil er denen, die wir partiell als "unsere leute" verstanden (weil wir jung & dumm waren ...), so entschieden entgegentrat und sich nicht erpressen ließ. halt diese art leute, die selbst noch am krieg teilgenommen hatten, die generation der krieger, von der man nie so recht wusste, ob sie diese verlängerung ihrer cowboy & indianer spiele nicht klammheimlich genossen, wenn nicht gar stolz zelebrierten. einer, der nicht fackelte, sich mit bedenken herumschlug, alles zergrübelte und statt dessen sagte "da geht's lang!".

eine, und jetzt kommt das für meine generation häßliche wort, "führungspersönlichkeit".

Samstag, 7. November 2015

katz & elefant


keine maus in sicht, aber an der wird fleissig gearbeitet. le dé probiert unterdessen aus, ob es schon ausreicht, sich auf bücher zu setzen, um klüger zu werden.

Mittwoch, 4. November 2015

wahn machen und nicht mehr weiter machen

heute nur mal was zum zuhören, das Feature: "Mahnwachen: Ein rechtes Projekt auf den Trümmern linker Fundamente" (dlf, 45 min) von Rainer Link.

den autoren kenne und schätze ich seit jahren als verfasser kompetenter und klug gemachter beiträge in der reihe "BR Wissen" zu den themen weimar, für die er kenntnisreiche portraits der reichskanzler zb. geschrieben hat, aber auch beiträge zum NS system.

sein feature ist eine vollumfängliche analyse dessen, was sich da unter dem motto "wahnmachen" versammelt, alle "helden der bewegung" lutz marholz, ken FM oder elsässer werden fein säuberlich in ihren jeweiligen positionen seziert.

wenn man einen überblick haben will: dieses feature schafft ihn.
 
er gibt zudem dem, was andré, der gerade seinen abgang angekündigt hat, recht in seiner scharfen analyse des ganzen "querfronttriebens" und bestätigt seine arbeit als hellsichtig.

ich finde seinen abgang nicht zum ersten mal schade, er hat die drecksarbeit gemacht und ich hatte jederzeit verständnis für seinen eher zum fluchen oder zum emotionellen neigenden ton: wenn man im schweinestall versucht die gülle abzupumpen, hat man das recht, das nicht ohne wut zu artikulieren, die man empfindet. ich habe sie jedenfalls immer als ein ausdruck dafür gelesen, daß andré das konnte, empfinden. vielleicht können das ja die, die ihn vielleicht zu laut oder zu disharmonisch empfanden, nicht mehr so gut.

ich fand, er hat genau den lärm gemacht, der dem geschehen angemessen war. er hat ausgeteilt und eingesteckt und das nicht zu knapp, sich zur zielscheibe gemacht, aber, vielleicht sind ja wirklich stilfragen wichtiger geworden als das, was sich jemand traut.

winke winke, andré,

ich hoffe, du bleibst uns irgendwie erhalten.

nimm das feature als bestätigung deiner arbeit. es ist okay, daß du genau jetzt gehst. "rechter" kannst du nicht mehr bekommen ;-)

Montag, 2. November 2015

where have all the good times gone


als junge männer noch solche bärte, hosen und schuhe tragen durften?

"Sound just like a record on the phonograph
Those days are gone forever
Over a long time ago, oh yeah"

steely dan "pretzel logic"

 

Sonntag, 1. November 2015

moebius passend zum 01.11.


also mal wieder zeit für mein alljährliches lieblingszitat für diesen tag ;-)

Berauben wir den Tod zunächst seiner stärksten Trumpfkarte, die er gegen uns in Händen hält, und schlagen wir dazu einen völlig anderen als den üblichen Weg ein: Berauben wir ihn seiner Unheimlichkeit, pflegen wir Umgang mit ihm, gewöhnen wir uns an ihn, bedenken wir nichts so oft wie ihn! Stellen wir ihn jeden Augenblick und in jeder Gestalt vor unser inneres Auge. 
Michel de Montaigne, Philosophieren heißt sterben lernen (Quelle)

Samstag, 31. Oktober 2015

verdammt, ich hab schon wieder die grünen verteidigt

ist schon witzig, daß den grünen von den einen vorgeworfen wird, daß sie angeblich "jedes einzelne ideal" verraten haben ... und von den anderen, daß sie spinner sind, die auf ihren doofen idealen beharren, die doch alle total unrealistisch sind. ich bin sicher, du neigst auch zu beiden gedanken gleichzeitig und reiche dir mal ein taschentuch für die krokodilstränen. ;D
ich versuch das mal so zu erklären: vierzig jahre. in zahlen 40 jahre. vier jahrzehnte. also 10 mal vier jahre.
ich fänd's eher komisch, wenn die nichts aus den erfahrungen gelernt hätten.
ob das nun die anfangsphase war, die sie - im gegensatz zu den piraten - überlebt haben, obwohl da erheblich mehr streit war zwischen den fraktionen. ich gehe mal davon aus, daß das zum teil der tatsache geschuldet ist, daß alle wussten, wovon die rede ist (was bei den piraten eben niemand so recht wusste, während es bei den grünen wohl geordnete und in den 10 jahren bis dahin schon hart umstrittene aber eben klar definierte gedanken gab, wie denn die veränderung bitteschön auszusehen hätte und - vor allem - es eine praxis gab, konkrete projekte, alternative lebensformen, politische aktivitäten ausserhalb des parlaments und und und ...)
weil die wirklich konkret was verändern wollten, haben sie es eben geschätzt, daß leute wie fischer eher zum zuge kamen als die fundis wie dittfurth etc - die du übrigens noch mehr hassen würdest als alles personal, daß die grünen heute haben. und zack, wurde der erste minister in turnschuhen vereidigt, der dann später ein fröhliches "mit verlaub, herr präsident, sie sind ein arschloch" im parlament artikulierte). hey, als junger mensch hatte man spaß dran, daß jetzt nicht mehr nur die alten säcke mit stock in selbigem da rumlungerten.

Freitag, 30. Oktober 2015

aber, es wird gearbeitet ...

naja, die leute von "perlen aus freital", die haben spaß.

wie foppt man einen  patriotischen troll? genau, man macht ihm ein angebot

den rest vor ort, wo die musik spielt.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

wird nicht gebaut

Art by Rebel Pepper 变态辣椒
Lego has refused to fulfill a special order for activist artist Ai Weiwei. The company says that it avoids “actively engaging in or endorsing the use of LEGO bricks in projects or contexts of a political agenda.” Ai, though, has called the decision “an act of censorship and discrimination,” and many see it as the latest example of Western corporate and governmental “kowtowing” to a rising China
via: niubibejing

dort gibt es auch einen link auf diesen kleinen mix neuer chinesischer bands

Samstag, 24. Oktober 2015

deutsch könnte so eine schöne sprache sein

Quelle: Perlen aus Freital

aber leider beherrscht der eine oder andere hohlkopf nicht mal die grundlagen, geschweige denn weiss er, wo die kommata zu setzen wären.

niemand meint, daß es billig sei über einen behinderten zu lästern.  okayyyy, aber ... sind die nicht alle "behindert"? das ist doch der witz an der sache ;-)

Freitag, 23. Oktober 2015

erbarmen! die russen kommen! (80ies style)


so konnte das schon mal aussehen, wenn hinterwäldler in den mittleren 80ern eine kleine gaga attacke verabredeten und bizarre, aber lustige flyer verteilten. das original aus den archiven gezerrt.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

ihr wollt mich bloß fertigmachen



nein, ich halte keine dankesrede und erwähne meine mama, meine kinder, meine lehrer, frau wang, patti, lou, carolina, meinen kater li dè, meine katze miiiich, den brad und jeden einzelnen meiner freunde ... hihi ... ich danke lieber den tapferen, die zuhören können. denn, das ohr ist der weg und man sieht nur mit dem herzen gut, das wesentliche bleibt den augen verborgen.

während das lief, trank ich gerade oolong mit frau wang und empfehle statt einer ausufernden dankesrede lieber: trinkt mehr tee mit freunden, aus kleinen tassen und in vielen aufgüssen. redet mit denen, die ihr liebt, hört mehr zu, was sie euch sagen. alles andere ist nur schein und illusion.

Dienstag, 20. Oktober 2015

tschüssikowski

ein webmaster kündigt
Lieber Akif,
als du mich anriefst, um zu fragen, ob ich deinen Blog aufbauen und betreuen könne, musste ich nicht lange überlegen. Hatte ich dich und dein Wirken doch schon seit einiger Zeit im Blick. Wo andere dich anmaßend und verleumderisch, ja, manche sogar hetzerisch und islamphobisch hielten, hielt ich dich für amüsant und manchmal sogar klug.
Die Bedeutung, die andere dir verliehen haben, sah ich relativiert als ein Fünkchen erheiternder Komödie in einem traurigen Akt um sich greifender gesellschaftlicher Verwerfungen, die einem uns eingeborenen Deutschen tief zu Grunde liegendem Gefühl geschuldet sind, welches du, lieber Akif, leider nicht nachempfinden kannst. Und das ist die Scham.
So kamst du wie gerufen für eine Gruppe Menschen rund um den Verleger Thomas Hoof, der, wie man schnell herausfindet, nicht nur der Gründer des Versandhandels Manufaktum, sondern auch Verleger im mittlerweile ausgegliedertem Manuscriptum Verlag ist. Und nicht nur das. Thomas Hoof ist auch einer dieser selbsternannten Mahner und Aufpasser des neorechten Spektrums. Einer, der sich kümmert um die Zukunft und mahnt vor dem Ende. Seine postapokalyptischen Sehnsüchte werden nun durch dich erfüllt, lieber Akif.
Als du mir erzähltest, wie du deinen Verleger kennengelernt hast, da durchfuhr es mich wie ein Blitz und mir wurde schlagartig klar, was für einen willigen Vollstrecker sie in deiner Person gefunden haben. Denn wie schon damals, so bedienen sich auch heute die im Hintergund die Fäden ziehenden Kreise vor allem einer menschlichen Eigenschaft: der Eitelkeit.
An diesem, leider für alle möglichen Manipulationen anfälligen Makel, haben sie dich, um es mit deinen Worten zu sagen, an den kleinen, spießbürgerlich versifften Eiern gepackt.
Und du wirst es erleben. So schnell, wie sie dich aus der Traufe der relativ unbedeutenden Schriftsteller in eine Bedeutungsebene gezogen haben, die deinem Intellekt keinesfalls entspricht, so schnell lassen sich dich auch wieder hineingleiten in den Modder und der Jauche, die dein Wirken mittlerweile umgeben.
Und wenn wir von der Scham sprechen, die wir Deutsche, vielleicht wie kein anderes Volk auf der Welt, empfinden, und sei es nur unbewußt, dann lass dir von mir sagen, worauf sie gründet.
Darauf, nicht rechtzeitig aufgestanden zu sein und den alles humanistische verleugnenden Elementen in unserer Gesellschaft die Stirn geboten zu haben.
Darauf, weggeschaut zu haben, als nach den Kommunisten und Sozialdemokraten auch die Juden verschwanden.
Darauf, die Welt in einen unvorstellbaren Vernichtungskrieg geführt zu haben und letzten Endes darauf, dann den Heimkehrenden, geflüchteten Landsleuten aus den vom Feind besetzten Gebieten Vertriebenen die kalte Schulter gezeigt zu haben und sie so behandelten, wie deinesgleichen wünschten, wir würden die Flüchtlinge der Gegenwart noch heute behandeln.
Und so schäme ich mich. Ich schäme mich nicht nur fremd, für dich, Freund Akif.
Ich schäme mich für mich. Dafür, dir bei der Errichtung deiner Plattform zur Verbreitung deines Unsinns behilflich gewesen zu sein, in der Hoffnung, dein Intellekt würde es begreifen, als ich dir sagte, dass 95% deiner Leser von rechten und ultrarechten verweisenden Webseiten kämen, und das du deren Hass schürende Vorurteile und Ängste befeuerst, da sie deine Polemik nicht verstehen.
Ich sehe, auch du verstehst nicht.
Lebewohl
Dein Webmaster Torsten

PS.: Du wirst dir wohl einen neuen Webmaster suchen müssen.
hinweis via klaus und spiegel, zu schön, um es zu ignorieren oder im google cache verschwinden zu lassen.

Sonntag, 18. Oktober 2015

moebius am sonntag


und wenn du etwas kluges hören möchtest, empfehle ich dir die swr2 aula " Thomas Metzinger: Wege aus der Krise - Die Suche nach einer neuen Spiritualitaet". 

thomas metziger ist ein heller und vor allem weitsichtiger denker, der im bereich kognitionswissenschaften, neurowissenschaften und neuroethik arbeitet.

Samstag, 17. Oktober 2015

deutschland im herbst 2015 ... das erste attentat

wie zu erwarten. köln. eine messerattacke. der anfang.

 ich bin nicht überrascht, aber fassungslos.

humanimal

Quelle

Zeichnungen mit Tusche und Kugelschreiber, Holzschnitt

Einzelausstellung 21.10. - 14.11.2015Vernissage 21.10 - 19 Uhr
Galerie Neuesbild, Kaiserstrasse 32, 54290 Trier

Der Mensch, immer und überall hypervernetzt, länderübergreifende Netzwerke, Kontrolle der Welt. Verleugnung der Natur, die sich doch bei jedem Atemzug offenbart.

Humanimal ist eine Schimäre.

Eine Art absurde Kreatur, ein verlorener Hybrid, der mit seinen Händen nichts mehr anzufangen weiss: Der Mensch trägt das Animalische in sich, muss nichts hinzufügen, um an seine Ursprünge zu gelangen.

Die französisch-deutsche Künstlerin Lou Rat-Fischer hat ein abgeschlossenes Kunststudium an der Europäischen Kunsthochschule der Bretagne (Frankreich) und ebenfalls einen Abschluss der Europäischen Kunstakademie Trier (2015).

Die verschiedenen Ansätze und Techniken nähren sich gegenseitig : Drucke, Monotypien, Zeichnungen mit Tusche oder Kugelschreiber, digitale Zeichnungen, Skulpturen ergänzen und antworten einander. Die Linienführung, die Fülle der Details, die intime Körperlichkeit der Zeichnungen, die schöpferische Bewegung sind ein ständiges Schwingen zwischen Planung, geduldigem Werdenlassen und plötzlichen Impulsen, die den Strich unerbittlich weitertreiben, ohne zurück, die Hand immer auf der Spur der Träume.

Freitag, 16. Oktober 2015

ich glaube, ich bin grad rot geworden ...

comic von der wunderbaren anne emond
ich hatte doch bloß beim kopfzeiler mal wieder die selben geschichten über's programmieren erzählt, nicht ahnend, das ben_ schon vorher kommentiert hatte und bloß noch nicht freigeschaltet war, sie natürlich mal wieder ausgewalzt und denke, "was bist du doch für eine nervensäge". und bekomme an einem schönen ort etwas, was ich jetzt mal mit einem backfischmäßigen erröten in's wochenende nehme ;-)

es tut gut, sich ab und an verstanden fühlen zu dürfen, wenn man laut über so was seltsames nachdenkt.

Mittwoch, 14. Oktober 2015

deutschland im herbst 2015

Quelle: afaik nadine lindner vom dlf
man wundert sich ja langsam über gar nichts mehr und wartet im grunde nur darauf, daß der erste schuss fällt. kann ja, bei dem tempo nicht mehr so lange dauern.

dem "lügenpresse! lügenpresse! lügenpresse!" halte ich ein "WASSERWERFER! WASSERWERFER! WASSERWERFER!" entgegen und frage mich, wie dieses land wohl rotiert hätte, wären das die "terroristensympathisanten" in den 70ern gewesen, die so was gemacht hätten.

ich ahne "feuer frei!"

wobei, man kann das ja auch mit humor betrachten. der und die hoffnung sterben ja bekanntlicherweise zu letzt.

Quelle

Sonntag, 11. Oktober 2015

moebius am sonntag: more to the picture

Quelle: moebiusfiles

than meets the eye.

für's ohr: in "Rekapitulation" von norbert schäffer (SR mitte 90er, UKW, mono) erzählen der "kleine mann" und die "kleine frau" von der saar, wie er oder sie den untergang des naziregimes, die kapitulation und die befreiung erlebten. 

sehr lang, sehr spannend, wenn man an so etwas spaß hat

Samstag, 10. Oktober 2015

zu spät ... happy birthday, john

da war ich gestern einfach zu versunken in meinen kram, um hier laut zu vermerken, daß john lennon grade 75 geworden wäre, wenn ... naja, es nicht diesen verrückten mit einer pistole gegeben hätte.

deshalb hier, wie drüben bei claudia, die "nationalhymne" derer, denen ich mich verbunden fühle, hier in der unicef version, drüben gibt's das original ..



ich hätte aber noch drei kleine podcasts,was wäre, wenn John Lennon seinen 75. Geburtstag noch erlebt hätte?, John Lennon zum 75. Geburtstag und John Lennon – you know how hard it can be

den mann selbst gibt uns das nicht mehr zurück, aber er hat da ein paar gedanken frei gesetzt, hinter die niemand mehr zurück kann, weil wir uns alle etwas vorstellen können, was mal sein wird.

Freitag, 9. Oktober 2015

aus den archiven: hörpanorama geschichte (1985)

eben zunächst auf youtube und dann auf meinem eigenen kleinen subreddit ("das ihr ist der weg") gepostet: meine erste große liebe in sachen radiofeatures; so begann es ...


falls das mit youtube nicht klappt, das audiomaterial liegt jetzt auch auf archive.org

das dürfte wohl nicht nur eine der ersten sendungen gewesen sein, die ich in der art aus dem radio (noch mit kassettenrecorder) aufgenommen habe, es ist vor allem die sendung, die mein interesse an dieser besonderen form der wissensvermittlung überhaupt erst geweckt hat.

sie besteht aus interviews, ausschnitten aus zeitzeugen gesprächen (wir hören zb. otto strasser, der von seiner ersten begegnung mit adolf hitler berichtet), ausschnitten aus wunderbaren features (wie etwa paul assals "halt stand, rotes madrid!") ... kurzum ein potpourri köstlichster zutaten. was die sendung aber besonders macht, ist, daß sie die geschichte des landes durch die augen derer erzählt, an die man sich wohl besser erinnern kann als an die verbrecher. hier werden männer wie carl von ossietzky, robert w. kempner, walther mehring ua. zu worte kommen und von einem untergegangen land berichten, das für uns unter dem schutt der nazis verborgen liegt.

es gehört zu meinen lang gehegtesten schätzen und ist hier jetzt zum ersten mal seit 30 jahren überhaupt erst wieder zu hören, denn ... kaufen kannst du so was nicht, so was findest du nur hier ;-)
also: get it while you can ...

Donnerstag, 8. Oktober 2015

interessantes angebot

ist eigentlich nicht meine art, ich habe in 20 jahren noch nie eine email an mich veröffentlicht, aber. ahem, die ist einfach zu gut, um es nicht zu tun und eigentlich ist es spam

Hallo,

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Gruss

sorry, ich brauch keine emails. wer welche braucht, kann ja bescheid sagen, ich vermittle dann weiter.

ach ja, ein auferksamer junger mann hat mir eben die augen geöffnet und mich drauf aufmerksam gemacht, daß ich nicht "emailadressen" lesen sollte, wenn da "emails" steht ...

danke, gail ...


daß du für ihn da warst, damit er für uns da sein konnte.

Dienstag, 6. Oktober 2015

"Because the Fish knows everything"


heute in der mailbox: weitere details aus der abschlussarbeit von lou rat-fischer für die kunstakademie, das ich hier schon einmal besprochen hatte. ich empfehle noch einmal, ihre arbeiten auf ihrer seite bei jimdo anzugucken, sie hat ein breites spektrum zu bieten, auch wenn manchmal schon ein einziges bild etwas sein kann, worin man sich für stunden verlieren kann


Montag, 5. Oktober 2015

li dé (力 德) allein zu haus' 2


mit herzlichem dank an monon zoe

der kleine prinz, endlich allein' zuhause, nachdem "kiekse" und ihre babies auf einem bauernhof untergebracht wurden. jetzt hat li dé die aufmerksamkeit entzückender junger frauen aus aller herren ländern, auf deren schößen er sich allen erdenklichen streicheleien hingeben kann und darf, ganz alleine für sich: der glücklichste kater auf der ganzen welt ... jetzt muss er nur noch mit einer eifersüchtigen omi miiich parat kommen, aber das wird schon.

mit herzlichem dank an frau wang
mit herzlichem dank an frau wang