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Freitag, 27. Mai 2016

happy day, director's cut ...

gestern war ja rush-hour, rivva hatte meine post verlinkt und die damit verbundene aufmerksamkeit mag ich eigentlich nicht so  - also habe ich den teil meiner post, den ich heute nacht, als ich nach 3 verschiedenen tees ein bißchen "tea drunk" war, schrieb, lieber ausgegliedert. einerseits, weil dieser teil ausuferte, im grunde eher sehr persönlich war und ich mir andererseits mit so was wie dem text, den ich jetzt ergänzend hinzufüge, eigentlich eher schwer tue.

es ist ja das eine, etwas zu tun und das andere, darüber zu reden. oft reden leute über etwas, was sie gerade entdeckt haben und was sie so begeistert, daß sie anfangen müssen, zu missionieren - auch, um sich selbst zu "affirmieren".

nach fast 2 jahren "tee aus kleinen tassen" denke ich mal, daß ich das bis auf die sicher für den einen oder anderen nervtötenden hinweise auf besonders schöne erlebnisse oder besonders köstliche tees hier halbwegs im griff hatte (geh mal davon aus, daß du das beste verpasst hast). aber ... es ist natürlich zeit für eine ausufernde post über das glück, tee zu trinken. ein bißchen zu erzählen, wie ich da hinkam und welche tees meinen weg kreuzten.

ich bitte das jetzt mal nicht als "reklame" oder "missionieren" mißzuverstehen. es ist einfach das ergebnis eines moments, an dem ich drei wirklich extrem köstliche tees aufgegossen, zwei davon in einer kleinen runde getrunken und den letzten dann tief in der nacht probierte ... und im glück schwelgte, daß es so etwas wunderbares gibt wie chinesische tees.

das musst du dir natürlich nicht zumuten und ich hätte als alternative zwei tolle radiofeatures in petto, damit wäre deine zeit sicher sinnvoll gefüllt.


Freitag, 18. März 2016

achtsamkeit

ist wie die sonne: wenn sie auf die dinge scheint, beginnen diese zu leuchten ... (Thich Nhat Hanh)

gestern gab's beim dlr eine halbe stunde buchempfehlungen zum thema - wer nicht auf die menschen oder die dinge achtet, sie nicht hegt und pflegt, der verliert sie eben. wer achtsam ist, liebe schenkt, statt sie nur zu nehmen, gewinnt dazu

 
"steh' in der mitte und lass den dingen ihren lauf" (lao tse)


Freitag, 24. Juli 2015

vier tage

bevor dieser blog seinen vierten geburtstag verkünden kann gibt es einen statistischen wert, der zumindest vermerkt werden sollte: 100.002 besucher.


das ist - natürlich - einerseits nur eine zahl und zu allem überfluss, eine die andere wie andré mit seiner arbeit spielend in ein paar monaten reissen. er kennt ja das geheimnis, wie man das macht: leg dich mit so vielen leuten wie möglich an, reize sie bis auf's blut und vor allem dazu, alle drei sekunden auf den refresh knopf zu drücken, um zu gucken, was der gehasste blogger schon wieder ... bei mir sind das in der regel kleine bis mittlere spitzen gegen fefe oder niggemeier, deren fangemeinde ja ausgeprägt ist.

Freitag, 3. Juli 2015

nenn sie ruhig hippies ...

aber eigentlich sind sie technische pioniere ...


um diesen schönen artikel ein bißchen zu feiern und ein wenig zu den festivitäten zu 50 jahren grateful dead beizutragen, gibt's heute mal wieder ein ganzes konzert von der band, die war wie keine andere. und ihrer zeit weit voraus - immerhin war "the well" schon das erste "soziale netzwerk", bevor das wort "internet" hier herumgereicht wurde und das verschicken von kassetten mit konzerten der band quer über den planeten eine "tauschbörse" bevor napster und co überhaupt angedacht waren.

ach ja, du musst mindestens 2:20h durchstehen, dann kommt erst der "bonus"

und hier sind sie: die grateful dead 2015 live. da jerry leider keinen ausgang bekam und so verhindert war (er musste statt dessen mit jimi hendrix auf der geburtstagsfete des engels gabriel jammen) hat trey anastasio seinen part übernommen, was mich daran erinnert, daß ich hier dingendst mal einen PHISH hausaltar errichten muss ;-)

weia, bevor du dich versiehst, hat mal wieder jemand youtube gesäubert.

darf ich als ersatz einen kleinen podcast anbieten? wobei ich mich schon mal für die leichte inkompetenz des interviewten fremdschäme: wer trey anastasio als "sänger" von phish bezeichnet, offenbart, daß er keinen plan hat, wer er ist, was er bei phish tut (gitarre spielen und zwar eine, die schon ein bißchen dicht an die unerreichte garcias heranreicht) und warum er die erste wahl für den job war. aber als bonus nehmen wir mal den moment, wo er ein klitzekleines bißchen vom licht gesehen hat ...

die grateful dead, das ist/war in musik gegossener dàoismus, der fluss, der fließt, der kern und das herz dessen, was diese band immer ausmachte: die freie improvisation, das unaufgeregte aufeinander eingehen der musiker auf die anderen, als finde ein gespräch am nachbartisch statt und man hat das glück, ihm beiwohnen zu dürfen.

Montag, 25. Mai 2015

die helden von telallopis

manchmal ... manchmal kriegt man sie ja dazu, die hose herunter zu lassen ...


na gut, das mit dem foltern ist wahrscheinlich nur so ein joke, ich bin ja nicht soooo humorlos, aber hey, das mit der SED, das glaub' ich ihm sofort. muss ja nicht immer die stasi sein ... und wenn ... die haben es noch nie gebacken bekommen ;-)

einer seiner helden ist ja unterdessen sogar artikel-held beim spiegel.

der artikel und die kommentare sind natürlich ein einziger wahnsinn, der gute ernesto dreht sich wahrscheinlich im grab herum angesichts des vergleichs mit einem faschistoiden gangster, der in einem bandenkrieg um macht & geld geradewegs in eine bombe und die folgende maschinengewehrsalve fuhr.

shit happens. einer weniger.

wie das halt so ist: wer nach dem schwert greift, muss damit rechnen, daß er mal einem in der hand eines anderen begegnet. oder eben einer bombe und einem maschinengewehr. wir lernen: mit so was gibt man sich erst gar nicht ab ... (*)

Sonntag, 29. März 2015

moebius am sonntag

"das schöne oder das hässliche,
das du in mir mir siehst,
ist eine reflektion
deiner selbst"

rumi, variiert

Samstag, 21. März 2015

get it while you can ...

in der zdf mediathek liegt gerade die kurze version (40 min) der wunderbaren doku "the substance" aus, der einzigen brauchbaren zu thema LSD und ich kann nur sagen: lad' sie runter, guck sie an, verstehe, wovon die rede ist.

besser ist natürlich die langfassung (90 minuten), aber, die kurze "funktioniert" auch.
"es ist so, als wärst du mit einem schiff auf hoher see. dann fällst du von bord, entfernst dich vom schiff. dann ist plötzlich das schiff weg. und dann das meer. und dann du ..."