Freitag, 31. Januar 2014

weil mir gerade so ist

und gestern abend der name hier fiel: alela diane, zwei videos von ihrer wunderbaren ersten platte. nicht nur, weil es an eine schöne autofahrt im hellen sonnenschein der französischen pyrenäen 2007 hoch über quillan erinnert, als dieses stück von der beilagen cd der ersten französischen "rolling stone" aus den boxen klang und zu einem moment von "liebe auf den ersten ton" führte.





und ein kleines livekonzert im radio



Mittwoch, 29. Januar 2014

nachschlag, die zweite

"die" hören ja einfach nicht auf, also höre ich auch nicht auf, kleiner nachschlag also erneut bei cicero und hier wieder "zur sicherheit" crossgepostet.

[..] Das sagt ziemlich viel darüber aus, wie 
[..] sehr sich selbst der Betreiber der Petitionen-
[..] Plattform missbraucht fühlt.
ich denke nicht, daß er das tut.
wenn er es täte, hätte er die petition wie den jämmerlichen versuch von dieter nuhr auf der erregungswellendemokratie zu surfen oder die "rettet lanz" petition, die es beim letzten stand gerade einmal auf 50 stimmen brachte, vom netz genommen. hat er aber nicht. er hat zurecht die nutzungsbedingungen geändert, die petition aber stehen lassen, weil es eben keine petition ad hominem ist sondern ein aufstand gegen ein von der allgemeinheit finanziertes system der verblödung und verrohung des zuschauers.

claudia, schon wieder ...

ich hab mich gerade "totally exhausted" und bei claudia ein kleines loblied auf meine lieblings hörspielregisseure und meine lieblingssprecher abgeliefert. wenn dich so was interessiert, spring mal rüber und lies es dort nach.

hier nur so viel als kleiner ausklang: mein loblied auf don winslow.

wenn du spaß an einerseits guten, spannenden krimis hast, die andererseits auch so was wie "geistigen nährwert" haben - und noch nicht über diesen namen gestolpert bist, lege ich dir mal zwei seiner werke an's herz.

das erste, was zu nennen wäre, ist natürlich "Savages". tut mir ja leid für dich, wenn du (nur) den film gesehen hast, weil du dann nicht weiss, was du da verpasst hast ... so ziemlich das "rock'n'rolligste" buch seit "illuminatus!". ein sprache, die mehr von einem punk-song hat als man das von einem roman erwarten könnte, eine geschichte, die dich in einen sog reisst, in dem am ende alle ertrinken werden. der film ist leider angesichts des buches eine enttäuschung. ich mag ja oliver stone, aber ... naja ... dieses buch wahrscheinlich nicht mal er adäquat umsetzen. lass also den film und lies lieber das buch oder hör das hörbuch von dietmar wunder adäquat gelesen.

Dienstag, 28. Januar 2014

ein kleiner nachschlag

in sachen lanz:

wenn man bei google lanz +zdf +petition eingibt, die suche auf die news beschränkt und dann die wiederum auf die letzten 24 stunden, findet man eine unzahl von zeitungsartikeln und online beiträgen, die darauf hinweisen, daß man jetzt eine pro-lanz petition zeichnen kann. (ich verlinke sie explizit, damit wirklich jeder eine chance bekommt, sie zu zeichnen, ja ich bitte nachgerade jeden, der das so sieht, darum, zu seiner meinung zu stehen. lanz braucht wirklich jede verdammte stimme.)

lustigerweise scheint das aber einfach nicht zu fruchten. die verharrt seit tagen in einem bereich zwischen 40 und 50.

ich mache das ja nur ungern, aber heute empfehle ich dazu einen beitrag bei spon. während rundherum alle, aber auch wirklich alle "leidmedien" (incl. natürlich des spiegel) lanz in schutz vor uns "pöbel", die ihn nur "mobben" wollen in schutz nimmt, und selbst der sonst von mir so geschätzte lübberding sich in ein wirrwar an querverweisen stürzt und gar bei carl schmitt landet (ich fass es nicht!), will einfach niemand die peinlichkeit begehen, lanz zu unterstützen, nicht mal "anonym". dankenswerterweise hat ihm huett die leviten gelesen und jetzt kriegen sich die zwei gar vor versammeltem publikum in die haare .... alles nur "wegen dem lanz" ... putzig.

Montag, 27. Januar 2014

statt eines neuen posts

claudia hat gerade ein thema angestoßen, zu dem ich mich ausuferndst geäußert habe:

statt eines eigenen posts hier also nur der verweis auf das mir wirklich wichtige thema "das ohr ist der weg" dort und hier nur ein bild von 1988 von dem kerl, der sich gerade in hörspiele und features verliebt hatte, als platzhalter ;-)


ach ja, aktueller stand bei lanz 224.544 zu 45, in der letzten halben stunde sind wohl ca 100 neue hinzugekommen ;-)

ein fest für krähen

eigentlich hatte ich susanne versprochen (*), ihren rant zu beantworten, aber die miß- oder unverständnisse zwischen generation beschäftigen mich gerade weniger als eine geschichte, bei der mir langsam die galle hochkommt.

genau: der lanz.

ich habe - ganz gegen meine gewohnheiten, in den letzten 20 jahren netz habe ich genau zwei solcher aufrufe unterzeichnet, die petition, die für ein ende der karriere von herrn lanz sorgen soll, unterzeichnet, wie klaus übrigens auch, an dem erblogger arbeite ich gerade noch hart ,

eben habe ich diesen kommentar bei cicero abgegeben
ich find's putzig, daß plötzlich alle, die vor wochen noch einen großen spaß dran hatten, jede "wetten daß" sendung noch während sie lief mit einem mörderkommentar zu bedenken und allen nur erdenklichen hohn und spott breitflächig zu vergießen ... nun plötzlich in ausgesprochene fans von lanz mutieren. 

Dienstag, 21. Januar 2014

colorado! summertime!

falls du dich fragst, warum ich gerade so wenig poste ... mir ist letzte woche der rechner abgeraucht, ich musste mich eine zeitlang mit einem notebook herumschlagen und es hat - wegen meiner speziellen bedürfnisse - ein bißchengedauert, bis ich wieder dos-programme unter windows7 bearbeiten konnte ;-)

in der zwischenzeit habe ich eigentlich fast nichts anderes an mich rangelassen als freudige ereignise, wie die geburt von b & b's erster tochter oder gute musik, konkret eigentlich alles und ausschließlich (sic!) musik von railroad earth, die ich hier vor ein paar tagen schon mal abgefeiert habe, aber da war ich ja noch ein greenhorn in sachen "railroad earth". jetzt bin ich eingeschworener fan und selbst mmaw, sonst nicht unbedingt meinen empfehlungen gegenüber allzu begeisterungsfähig, jubelt, weil sie gerade "haargenau meine musik" entdeckt hat.

um den winter erst gar nicht aufkommen zu lassen, singe ich seit tagen eigentlich nur noch "colorado! summertime!" - hier von den "black bear sessions", die ich nur wärmstens empfehlen kann


Montag, 20. Januar 2014

happy birthday, kleine giraffe

(vor) gestern morgen aus dem ei geschlüpft ... willkommen kleine erdenbürgerin! denk immer dran, daß - wie mir eine kluge freundin vor der geburt unserer ersten vor 27 jahren sagte - man sich seine eltern selbst aussucht ;-)

von hier aus gehen die herzlichsten grüße an die hoffentlich vor glück überströmenden eltern, ben & birte.



und so beginnt denn nun das "jahr der kleinen giraffe"

Sonntag, 19. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal VII

Die Maldixsage 

Der Graf von Saarbrücken hatte im Köllertal einst einen gottlosen Jäger namens Maldix. Der ging, wie er das öfter zu tun pflegte, am heiligen Sonntag morgens zur Jagd und befahl den Bauern, die schon in Sonntagskleidung und unterwegs zur Kirche waren, die Jagd als Treiber mitzumachen. Ein alter Bauer bat den Jäger, doch einen anderen Tag zu Jagd wählen, da sie ihrer Sonntagspflicht genügen wollten. 

Als Antwort versetzte er dem alten Mann einen Schlag mit dem Hirschfänger in Gesicht. In diesem Moment erhob sich ein gewaltiger Sturm, so heisst es, ein riesengrosses Wildschwein kam aus dem Wald hervorgeschossen, nahm den gottlosen Jäger auf den Rücken und sauste wie der Wind davon. 
Eine andere Fassung dieser Sage erzählten sich unsere Ahnen in den Spinn- und Maistuben (Maistuben waren die Wohnräume, in denen sich die Herrschaft, der Bauer und sein Gesinde an langen Winterabenden zum gemütlichen Plausch zusammenfanden und ihre Besucher empfingen. Man fand sich ein und beim Surren der Spinnräder und eiligem Geklapper der Strick- und Häckelnadeln erzählte man sich die Neuigkeiten aus dem Köllertal. 
Unter den Maileuten befanden sich auch fast immer ein paar alte Leute, die Legenden erzählten und ihre Gruselgeschichten an den Mann oder die Frau brachten, auch wenn sie es dabei mit der Wahrheit nicht immer so genau nahmen. Von ihren Geschichten blieben die vom Vetter Pitt oder Schorsch oder Base Bärbel der Jugend und dem Gesinde unvergesslich, Anekdoten, die sich von Geschlecht zu Geschlecht vererbten, und z.T. noch heute geläufig sind.
Hier war die Geschichte vom wilden Jäger Maldix zuhause.

Samstag, 18. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal VI

Das Aufstieg und Ende der Preussen 
Als unsere Heimat an die Preussen fiel, wurde dieses Preussen gerade von König Friedrich Wilhelm dem III. von Hohenzollern und dessen Gemahlin, Königin Luise von Preussen regiert. Friedrich Wilhelm wurde 1770 geboren und regierte Preussen von 1797 bis 1840. Er hatte 1793 die Königin Luise von Preussen geheiratet, die das Haupt der Antifranzösischen Partei am königlichen Hof war und als Vorbild des deutschen Frauentums galt.
Ihr zum Gedenken gründete nach ihrem Tode ihr Gemahl im Jahre 1814 den Luisenorden, der 1850 und 1865 erneuert wurde, so dass daraus ein Zweiklassen-Damenorden entwickelte, in dem sich deutsche Frauen in Krieg und Frieden besondere Verdienste erwarben. Sie war schliesslich die Mutter des Königs Friedrich Wilhelm IV., dessen Bruder Wilhelm der I. 1871 in Paris zum deutschen Kaiser gewählt werden sollte.

Freitag, 17. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal V

Die Auswanderer im 18. Jahrhundert

Durch die intensive Forschungsarbeit familiengeschichtlicher Art des Prof. Karl Waldner, Homburg, sind uns eine Anzahl von Familien aus dem Köllertal namentlich bekannt, die in den Jahren 1782 bis 1786 nach Galizien, in den Banat, nach Siebenbürgen, nach Ungarn und in das Sudetenland auswanderten.

Püttlingen 143 Personen namentlich bekannt
Nieder- und Obersalbach 22
Köllertal 6
Kölln 14
Etzenhofen 14
Sellerbach 1
Neuhaus 12

Die "Weissen Mönche von Wacedonien"

Dem Kloster zu Wacedonien, Wadgassen, von dem bereits die Rede war, und dem Mut der unerschrockenen Glaubensboten, die dort wohnten, sei ein weiteres Kapitel gewidmet, weil besonders wir Köllertalern ihnen mehr schulden, als wir ahnen können.

Donnerstag, 16. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal IV

Rechtsschutzverein und Gewerkschaften

Als nach dem Bergarbeiterstreik im Jahr 1889 sich die Arbeitszeit allmählich normalisierte und auf achteinhalb Stunden festgesetzt worden war, und die Umgangsformen zwischen den königlich preussischen Grubenbeamten und den Bergleuten etwas erträglicher geworden waren, gründete man auf dem Bildstock den Rechtsschutzverein, die erste gewerkschaftliche Berufsorganisation an der Saar. 

Als 1. Vorsitzender wurde der Bergmann Johan Warken gewählt, der unverzüglich mit dem Bau eines Gewerkschaftshauses auf dem Bildstock begann, wozu jedes Mitglied eine bestimmte Anzahl roter Ziegelsteine stiftete und zur Baustelle schaffte. Man bedenke den Gemeinschaftsinn, von dem die Bergleute dmals durchdrungen gewesen sein müssen, aus dem ganzen Saarland Bausteine nach Bildstock zu bringen und das erste Gewerkschaftshaus in Gemeinschaftsarbeit zu errichten.

Mittwoch, 15. Januar 2014

die erste neue band des jahres

das jahr hat noch nicht richtig angefangen und schon gibt's ne band, die von 0 auf 100 in meine liste toller neuer bands geschossen ist: railroad earth. okay, das mag daran liegen, daß da manchmal die grateful dead durchscheinen und man bei "face in a hole" ständig "blues for allah" aufblitzen hört und naja offnsichtlich haben sie auch "american beauty" gecovert. hier jedenfalls in ermangelung eines links auf besagtes "face in a hole" ein casey jones cover der band.


Geschichten aus dem Köllertal III

Die herrscherlose Zeit im Saarland 
Vorher erlebte das Saarland eine herrscherlose Zeit, die z. T. in den Geschichtsbüchern recht schauerlich geschildert wird. 
Nach dem Einzug der französischen Truppen wurden die fürstlichen Schlösser und das Kirchengut beschlagnahmt, die bewegliche Ausstattung abtransportiert und eine Reihe fürstlicher Beamter vorübergehend festgenommen. Ja es wurden sogar zwei Bürger aus Güdingen und Bübingen in Saarbrücken öffentlich guillotiniert, weil sie der Spionage zu Gunsten der preussischen Truppen bezichtigt worden waren. 
Diese standen jedoch nur für sieben Wochen bei Dudweiler und auf dem Halberg, ohne nach Saarbrücken vorzustossen. Am 17. November 1793 zogen sich die Preussen in die Pfalz zurück.
Inzwischen war die Grafschaft Saarbrücken der Aufsicht französischer Kommissare der Distriktverwaltung Saarlouis unterstellt worden. Diese Kommissare nutzten selbstverständlich die Gelegenheit, und so wurden alle beweglichen Sachen "requiriert" und weggeschafft. 

Dienstag, 14. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal II

Die Verfassung des Saarbrücker Landes

Sie beruhte im wesentlichen auf drei Säulen, der Gerichtsherrschaft, der Grundherrschaft und der Leibherrschaft. Das Charakteristische der Saarbrücker Grafschaft bestand nun darin, dass der Fürst fast überall alleiniger Grund- und Leibherr sowie oberster Richter war.

Als oberstem Gerichtsherren unterstanden ihm seit Jahrhunderten die mittlere und obere Gerichtsbarkeit. Dies galt sowohl für Strafsachen als auch für die bürgerliche Rechtssprechung. Nur die niedere Gerichtsbarkeit, d.h. die Verhängung von Polizeistrafen war örtlich gebunden und wurde vom "Meier", dem Bürgermeister ausgeübt. 

Als Grundherr beanspruchte der Fürst von allen abhängigen Bauerngütern, wie schon erwähnt, die Abgabe an Frucht, Geld und Tieren. Diese Abgaben wurden "Fruchtschaft", "Schafftgeld" oder auch nur "Schafft" genannt. Die Bauerngüter hiessen im Saarbrücker Land, nach den Schafftzetteln, die erhalten blieben, "Vogteien".


Montag, 13. Januar 2014

Geschichten aus dem Köllertal I

vor in etwa einem jahr habe ich versprochen, daß ich hier die kleine grüne kladde von meinem großvater sylvester, seiner "geschichten aus dem köllertal" (er nennt sie "Geschichte des Köllertals"), so veröffentliche, wie er sie auf diese din a 5 blätter getippt hat, die ich in den späten 80ern in den ersten computer hackte, der über ein betriebssystem verfügte, dessen daten auch ein pc lesen konnte, einen spectravideo sx, um genau zu sein. da es keinen grund mehr gibt, die sachen nicht zu veröffentlichen, fange ich heute damit an.


das vorwort habe ich ja in der post damals schon veröffentlicht, kannst du dort nachlesen, wenn es dich interessiert, das hier und die nächsten sechs posts werden ausschließlich seinen originalen text, so wie er auf meiner compuserve homepage schon mal zur verfügung stand.

Geschichtliches über das Köllertal 
über die Bedeutung des Wortes "Köllertal", sowie auch des Wortes "Kölln", dem Mittelpunkt der Gemeinde Köllerbach gehen die Ansichten auseinander. Einerseits leitet man das Wort vom lateinischen "colonia" ab, dem Begriff für eine Besiedelung zur Römerzeit. Eine andere Version geht dahin, dass das Köllertal schon zur Zeit der Kelten bewohnt gewesen sein müsste und sich das Wort Köllertal von Colredal herleite und keltischen Ursprungs sei.
Nach der Meinung des Heimatforschers Dr. Vox bedeute "col" im Keltisch gross, "re" bedeute Wasser, und man geht bei (so Dr. Vox) dieser Auslegung auf das griechische "reomai" zurück. Diese Auffassung wird auch von den Heimatforschern des Köllertales, dem Magister und Lehrer Josef Gillet und dem jetzt im Ruhestand lebenden evangelischen Pfarrers Karl Rug vertreten. (Anm.: 1969)
Beide sind der Meinung, dass Funde, die nachweisbar auf die Steinzeit zurückweisen wie die Steinbeilfunde auf dem Sellerbacher Feld, bestätigen, dass sich in den Jahren 5000 - 3000 vor Christus schon Steinzeitmenschen hier im Köllertal aufgehalten haben müssen. Allerdings kann nur auf Höhlenbewohner geschlossen werden, die sich von der Jagd ernährten und die Wildfährten verfolgten. Von einer festen Ansiedlung kann wohl nicht die Rede sein.

freak out!

die sehr schöne und sehenswerte doku auf arte "Freak Out! - Monte Verita" stellt die interessante frage, ob die ersten hippies deutsche waren.


Sonntag, 12. Januar 2014

mein mädchen v1

weniger virtuell als eine stimme im radio, ist übrigens gerade über den einen oder anderen kontinent und planeten ozean geflogen und heil in manila gelandet.


es ist ja immer beruhigend, daß weniger flugzeuge abstürzen, als man immer so befürchtet, gerade wenn die eigenen kids in diese maschinen steigen und dann aus der in den sendung von ihr selbst erzählten gründen nicht mal ein stoßgebet vor dem flug verfassen können ;-)

Samstag, 11. Januar 2014

"mein mädchen" v2

es gibt so frauen ...also eigentlich eher aus meiner perspektive "mädchen" ... die habe ich im geiste "adoptiert". oder, wie ich das hier immer gerne nenne, habe ich mich zum chef einer einmann fangruppe ernannt und sitze nun da und schwenke ein fähnchen, wenn ihr name fällt.

eines meiner liebsten "mädchen" hat mein herz im sturm erobert, als ich sie zum ersten mal mit ihrer kieksigen stimme  und dem ungetrübt fröhlichen ton in der selben in einer drw-webschau hörte: martina schulte. ich könnte endlose anekdoten erzählen, wann sie was wie sagte, womit sie mir den tag rettete oder mich einfach nur für den rest des tages in eine aufgekratzte stimmung versetzte, wenn sie ihrem anarchistischen teil die zügel liess.

wie gesagt, eigentlich kenne ich sie nur aus der webschau. na gut, in irgendeinem urlaub in frankreich habe ich mal, fernab der heimat, nach ihr gegoogelt und tatsächlich das photo da oben von ihr entdeckt - sie hat nicht nur ein entzückendes gemüt, sie ist auch eine offensichtlich süße person.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Montag, 6. Januar 2014

snoid studios vol 52 Making Of

in der post: ein lieber neujahresgruß von "eh garkääna" von den snoid studios mit ein paar skizzen zum diesjährigen hinterwaldfestival "kumm bei mich", am eigentlichen poster muss ich noch ein bißchen schnippseln, ein bißchen wie der bravo-starschnitt, din a 3 definitiv zu groß zum scannen in einem stück.

deshalb hier nur die kleineren entwürfe, bis zum gesamt dauert's ein bißchen, ich bin gerade im arbeitsstress




Donnerstag, 2. Januar 2014

vorgestern

habe ich hier ein paar mitblogger gedrückt ... und weil das selbstverständliche nun mal so elend selbstverständlich ist, jemanden übergangen, der mir seit fast 16 jahren "vertraut" ist. nicht nur, weil ich seit nun fast 7 jahren dort täglichen meinen radioblog und seit eben fast 16 jahren einmal im monat ein vierwochen fernsehprogramm abliefere.

deshalb poste ich jetzt einfach einmal als "teammitglied" ihre neujahreskarte 2014 und "reblogge", weil es mir sehr gut gefällt, ihr letztes editorial an die leser der TV3 aus singen - nicht zuletzt, weil claudia mich daran erinnert hat, daß manchmal auch ein bißchen ermutigung angesagt ist ;-)


Mittwoch, 1. Januar 2014

sondermüll 2014

nun gut, wenn ich hier schon klickmäßig via rivva.de auf der fefe-welle surfe, dann will ich wenigstens dazu beitragen, seinen "aufruf" mit ein bißchen material zu unterfüttern und ein kleines beispiel für das liefern, was er wohl meint - hier der erste sondermüll 2014, ein ausriss aus der neuen cicero, wo unter "verlierer" snowden in ein "superheldentrikot" gesteckt wurde und seine bedeutung durch den zarten verweis auf eine abhängigkeit von diesem furchtbaren russen minimiert werden soll.

ich darf an der stelle daran erinnern, daß "wir" uns mitte letzten jahres kurz vor einem krieg gegen syrien befanden, uns unsere gesamten "leidmedien" in eben diesen krieg schreiben wollten (damit sie, so offensichtlich das kalkül, nachher schön über die leichenberge usw. berichten könnten) und es russland war, das uns in letzter minute vor dieser erbärmlichen dummheit (was ja mittlerweile jedem dämlack aufgefallen sein sollte) bewahrte.

fefe hat also vollkommen recht, wenn er eine agenda erkennt, die bedeutung von snowdon herunterzuschreiben und uns vorzugauckeln, "uns" ginge das, was snowden letztes jahr ausgepackt hat, am allerwertesten vorbei.

au contraire, mes cheres, wir haben verstanden, daß es _euch_ am arsch vorbeigeht, weil ihr lieber weiter "ponyhof" spielen möchtet. "wir" dummes pack hier unten, mit dem "ihr" euch nicht mehr "gemein" machen wollt, wir haben verstanden.

isoliert ist also nicht snowden, es ist zeit _euch_ zu isolieren.

resterampe 2013

ich stelle gerade fest, daß es hier zwei entwürfe von 2013 gibt, einen, an dem ich noch frickele, weil von anderer seite noch nicht alles gesagt zu sein scheint und ich irgendwie noch abwarte, meinen definitiven und unvermeidlichen senf dazu zu geben, also zu der debatte, was ein journalist sein soll, was er darf und was nicht, den elenden streit um das friedrichs'che postulat, daß man sich als journalist mit keiner sache gemein machen solle, nicht mal mit einer guten ... und das daraus resultierende erfrischend offene outing zweier "zeit"-"journalisten".

im moment, ich habe noch nicht alles gelesen, zeichnet sich für mich ab, daß schon wieder an der karotte genagt wird, das thema gesetzt und die doch eigentlich offensichtliche metaebene ein bißchen untergeht. wie gesagt, ich habe nicht alles gelesen und bin sicher nicht der einzige, dem aufgefallen ist, was der beitrag sagen will:

"ihr" und "wir".

"wir" machen uns nicht mehr "gemein" mit "euch".

auf ein neues

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