Freitag, 30. August 2013

ach ...

doch keine beweise?

oder die russischen kriegsschiffe?

keine ahnung, aber: könnte mal bitte wieder jemand den deckel auf den bezintank schrauben und alle treten zwei schritte zurück?

danke ...

vielleicht läßt der herr doch endlich hirn regnen.

und danke für die untersuchung der kommentarspalten ...

Kommentare:

  1. Nach 1.11 Minuten reinhören vertage ich den Rest auf demnächst, finde das Thema aber selbstverständlich sehr interessant.

    Der Medienbruch, den du deinen Lesern zumutest, ist nicht von schlechten Eltern. Kürzlich hattest du ja schon irgendwo angemerkt, dass für dich die "die Rettung" in Audio-Formaten liegt.

    Für mich bedeutet das zunächst mal eine Versklavung, der ich mich nicht ohne garantierten Lustgewinn ausssetzen wollen würde. :-)
    Ich suche nach weiter führenden Gedanken, nicht nach Unterhaltung oder kunstvoll gestalteten Medien-Einheiten. Insofern nervt es mich sehr, wenn Menschen nicht mehr hinschreiben, was sie vermitteln wollen, sondern Filme, Hörspiele, Reden, Video-Talks verlinken.

    Ich habe die Zeit nicht bzw. will sie mir nicht nehmen. Nicht dafür, dass mir ein Gedanke, den man in 3 Absätzen verdammt inspirierend und informierend hätte auf den Punkt bringen können, mir nun als 10- oder 30-Minuten-Konserve zugemutet wird. Falls er überhaupt kommt, was ich per "audio" meist erst viel später beurteilen kann.

    Ok, ich gebe zu, dieser Kommentar ist eine große Abschweifung - aber das kennst du ja, wenn ich dein Blog so lese... (falls du Interesse an meinen Verbesserungstipps hast, maile mir bitte - so altmodisch, ja...).

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    1. medienbruch?

      also, _das hier_ ist für mich der bruch.

      ich höre lieber zu und mein tägliches pensum (ohne die hörspiele und hörbücher, die dazu auch noch konsumiere) findest du auf meinem tv3.blog

      www.tv3.de/medienverlag/news-aus-radio-und-presse.html

      das hier, das ist nur rosinante, die sich so viel anhören muss und dann einfach ab und an dampf ablassen darf.

      [..] Versklavung,

      oh, es ist hingabe an das, was der andere zu sagen hat.

      daran, daß es unterschiedliche meinungen gibt, welten, universen, die ich am besten kennen lerne, wenn ich es anderen erlaube, mir davon zu erzählen ... und dann höre ich gerne ihre stimme, die mir schon längst verrät, wann jemand lügt. und ... wichtiger ... ich höre auch den "anderen" zu, also sagen wir einmal rolf clement, den ich nicht so sehr mag, der aber etwas relevantes zu erzählen hat.

      [..] Insofern nervt es mich sehr

      vrstehe ich nur zu gut. aber manchmal ist es auch einfach nur: so gut wie der das gerade gesagt hat, könnte ich das nie.

      ich mache das hier ja auch eigentlich eher selten, nicht so konsequent wie auf tv3.de - und wenn ich es tue, weiss ich genau (dreissig jahre zuhören ...), was ich tue.

      mir hat sich die welt erschlossen (bitte jedes wort auf der zunge zergehen lassen), als ich anfing, wortradio zu hören. ich lerne jeden tag hunderte von dingen, die ich nicht wusste. ich musste nur lernen, zuzuhören ... jeder denkt ja, er kann es, aber da ist diese innere stimme, die zu allem, was man hört, sofort ihren senf abgeben muss ...

      zuhören ist schwer. es setzt voraus, daß man diese stimme zum schweigen bringen kann und die des anderen (einer frau auf einem dorfplatz in mali, einem griechen, der nicht weiss, woher er die medikamente bekommt, jemandem, der mir erklärt, wie dinge funktionieren) zulässt.

      ich verstehe dein grundsätzliche abneigung, aber ...

      naja, mir jedenfalls hat das die tür zu wissen und bildung geöffnet. heute bin ich ein archiv und könnte aus dem stand zwei tage nur über die französische revolution reden (es gibt menschen, die das erlebt haben ... und sich gerne daran erinnern). nur weil ich zuhören kann.

      aber, nur um keinen falschen eindruck aufkommen zu lassen: ich liebe auch buffy the vampyre slayer, gucke gerade 16 folgen "sharpe - die scharfschützen" (na gut, ich liebe die hörbücher von cornwell ...) und stehe absolut auf "the walking dead" ;-)

      [..] große Abschweifung

      ich liebe abschweifungen ;-)

      [..] Verbesserungstipps

      die woche war mal wieder viel zu kurz, aber ich werde dir gerne mailen.

      wie du vielleicht gesehen hast, denke ich darüber nach, an einen noch abgelegeneren ort "umzuziehen" und in absehbarer zeit "diaspora" zu bevölkern, weil ich im grunde auch mit google nicht soooo glücklich bin.

      http://www.heise.de/open/artikel/Diaspora-ist-tot-es-lebe-Diaspora-1943892.html

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    2. und ohne das radio hätte ich sie zb. nie kennengelernt:

      http://mp3-download.swr.de/swr2/wissen/sendungen/2013/08/swr2wissen-20130830-ich-war-kuehn-aber-nicht-frevelhaft.12844s.mp3

      heute in der wiederholung in swr wissen: "Das Leben der Caroline Schlegel-Schelling"

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    3. und, während ich es gerade noch mal höre ...

      mich interessiert dieser im grunde "vergängliche gegenwartskram" weniger als seine verortung in zeit und raum. politik ist für mich nur "geschichte" im doppelten sinn: im entstehen und "einfach nur so eine". und, das versuchte ich mit der von caroline schlegel-schelling zu demonstrieren: in der geschichte gibt es spannendere geschichten als die, die heute geschrieben werden.

      weil alle wie das kaninchen auf die schlange gegenwart starren.

      das ist alles so mitten drin und ich bin so weit "draußen" oder "bei mir zuhause".

      mir könnte die "gegenwarts"-bloggerei gestohlen bleiben, wenn ich meine welt auf restif de bretonne - der 1001 nächte lang durch das paris der revolution stapft und tapfer täglich seine erlebnisse notiert -, samuel pepys - der schon mal ein gerade neu enstandenes stück von master shakespeare uninteressant findet aber fleissig alle röcke, die er gehoben hat, in einem babylonischen sprachkonvolut vor seiner frau versteckend aufzählt - oder harry graf kessler - auf dessen sofa einstein und so ziemlich jeder künstler der weimarer republik von bedeutung saß und der 60 ganze jahre lang alles in stille "postete" - reduzieren würde ... um die "säulenheiligen der bloggerei" mal mit namen zu nennen.

      ich hätte zu tun bis zum rest meiner tage.

      die kenne ich übrigens alle aus dem radio ;.)

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